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13.02.2001

17:11 Uhr

dpa FRANKFURT/MAIN. Der verhaltene Start des Mobilfunk- Unternehmens Orange an der Pariser Börse hat am Dienstag europäische Telekom-Aktien belastet. Die Schwierigkeiten beim Börsendebüt der Mobilfunktochter des französischen Telekommunikationsriesen France Télécom drohten, die Stimmung des gesamten Sektors nachhaltig zu drücken, sagten Frankfurter Händler.

Der wegen zu geringer Nachfrage verringerte Ausgabepreis der Orange-Aktie schüre bei vielen Anlegern die Furcht vor ähnlichen Problemen mit T-Mobil, sagte ein Händler der Vereins und Westbank. - Der Börsengang der Mobilfunktochter der Deutschen Telekom war ursprünglich für Oktober 2000 geplant gewesen und dann auf Ende 2001 verschoben worden.

Auf dem Frankfurter Parkett kannten die Anleger am Dienstag kein Pardon mit dem Bonner Telekommunikationskonzern: Das Papier kam von Handelsbeginn an gegen den Trend deutlich ins Rutschen und notierte zeitweise unter seinem 52-Wochen-Tief von 31 Euro.

In Spanien kamen Telefonica unter die Räder, auch British Telecom mussten kräftig Federn lassen. Besonders France Telecom hatte unter den Schwierigkeiten ihrer Mobilfunktochter zu leiden: An der Seine verbilligte sich das Papier im Handelsverlauf um knapp fünf Prozent.

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