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06.06.2000

12:42 Uhr

Fusionen im Pharmagrosshandel gehen weiter

Phoenix kauft ungarische Westpharma

Der Pharmagroßhändler setzt seine rapide Expansion mit der Übernahme der Großhandelssparte der Westpharma Rt. fort

dpa MANNHEIM. Der Mannheimer Pharmagroßhändler Phoenix setzt seine rapide Expansion mit der Übernahme der Großhandelssparte der ungarischen Westpharma Rt. fort. Westpharma habe in Ungarn einen Marktanteil von etwa zwölf Prozent, teilte die Phoenix Pharmahandel AG & Co. am Dienstag mit. Das ungarische Kartellamt habe jetzt seine Zustimmung zu dem bereits im vergangenen Jahr unterzeichneten Kaufvertrag gegeben. Der Kaufpreis wurde nicht genannt. Gemeinsam mit Westpharma rangiere Phoenix im ungarischen Pharmagroßhandel jetzt an zweiter Stelle hinter dem Marktführer Hungaropharma.

Phoenix habe bisher in Ungarn mit 490 Vollzeitbeschäftigten 320 Mill. DM Umsatz erzielt, sagte Sprecher Stefan Wortmann. Mit den Großhandelsaktivitäten von Westpharma kämen jetzt 180 Mill. DM Umsatz und 150 feste Mitarbeiter hinzu. Der Phoenix-Marktanteil in Ungarn steige damit von 21 Prozent auf etwa 33 Prozent.

Phoenix hatte erst im April ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Schweizer Pharmagroßhändler Amedis gebildet und 34 Prozent der Anteile des finnischen Pharmagroßhändlers Tamro übernommen. Mit einem kombinierten Umsatz von mehr als 21 Mrd. DM sind Phoenix und Tamro nach Berechnungen der Mannheimer hinter dem Stuttgarter Marktführer Gehe die Nummer zwei im europäischen Pharmagroßhandel.

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