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19.01.2001

18:34 Uhr

ddp MÜNCHEN. In Bayern ist Uran-Munition 17 Jahre lang mit staatlicher Genehmigung getestet worden. Ein Sprecher des Münchner Umweltministeriums bestätigte am Freitagabend einen Zeitungsbericht, wonach dem Rüstungskonzern MBB von 1979 bis 1996 die Genehmigung für die Versuche auf dem Betriebsgelände im oberbayerischen Schrobenhausen erteilt wurden. Dabei seien pro Sprengversuch bis zu 300 Gramm Uran in geschlossenen Behältern eingesetzt worden, insgesamt maximal 20 Kilogramm. Das Landesamt für Umweltschutz habe das Gelände 1996 "abgereinigt" und "keine Auffälligkeiten" festgestellt. Es habe keine Gefahr für die Bevölkerung bestanden, betonte der Sprecher.

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