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03.07.2000

10:38 Uhr

"Gemeinsam wird es billiger"

Letsbuyit.com - Zweiter Anlauf

Letsbuyit.com will an die Börse, und das Unternehmen muss an die Börse. Denn wie viele andere Internetfirmen auch braucht Letsbuyit Kapital, um seine Wachstumspläne zu finanzieren.

mm. Eigentlich wollte Chief Executive Officer Martin Coles die Gesellschaft schon Anfang Juni an den Neuen Markt führen. Doch der Börsengang platzte. Letsbuyit war mitten in die Krise der Internetwerte an den internationalen Börsen geraten. Wenige Wochen später folgt jetzt der zweite Anlauf.

Das Geschäftskonzept, das Coles mit seinem "Co-Shopping" in mittlerweile 14 europäischen Ländern verfolgt, lässt sich auf den Nenner "Gemeinsam wird es billiger" bringen. Die einzelnen Kunden bündeln im Internet ihre Kaufkraft und kommen so billiger an die von Letsbuyit angebotenen Produkte. Die Palette für den gemeinsamen Einkauf reicht von Autos über Computer bis hin zu Spielzeug.

Sein Geld verdient Letsbuyit vor allem mit den Margen zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis der Produkte. Von April bis Mai stieg die Zahl der registrierten Mitglieder um 30 Prozent auf 625 000. Eckpfeiler der Wachstumsstrategie des Unternehmens sind der Aufbau einer paneuropäischen Marke und die Expansion nach Asien, in die USA und nach Südamerika. 1999 verzeichnete Letsbuyit einen Umsatz von 2,2 Mill. Euro und einen Verlust von rund 24 Mill. Euro. Im ersten Quartal 2000 legte der Umsatz auf knapp 4 Mill. Euro zu.

Die Experten des amerikanischen Time- Magazines konnte Letsbuyit bereits überzeugen. Sie wählten das Unternehmen in die Bestenliste der "Top-3 dot.com Firmen" in Europa. Doch viele Investoren stehen insbesondere den E-Commerce-Werten misstrauisch gegenüber, die sich mit ihrem Angebot direkt an den Verbraucher wenden.

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