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03.08.2000

17:31 Uhr

vwd FRANKFURT. Nach mehr als 18 Monaten Währungsunion sind umfassende Verbesserungen der Wirtschaftsstatistik dringend geboten, um eine gemeinsame Geldpolitik für das Eurogebiet insgesamt betreiben zu können, betont die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag in Frankfurt anlässlich der Veröffentlichung des Berichts "Statistische Anforderungen der Europäischen Zentralbank im Bereich der allgemeinen Wirtschaftsstatistiken". Der Bericht befürwortet eine vor kurzem vom EcoFin-Rat ergriffene Initiative, durch die die Europäische Kommission (Eurostat) aufgefordert wurde, in enger Zusammenarbeit mit der EZB einen Aktionsplan zu den statistischen Anforderungen auszuarbeiten.

Der Aktionsplan soll - mit dem Ziel einer Verbesserung der Verfügbarkeit, Qualität und Zeitnähe der Angaben für das Eurogebiet insgesamt - für jeden Mitgliedstaat und jeden statistischen Bereich die Punkte aufzeigen, in denen dringend Fortschritte erforderlich sind, und feststellen, ob Bedarf für Verbesserungen bereits bestehender EU-Verordnungen im Bereich der Statistik besteht. Der EZB-Bericht spricht konkret Daten zu Preisen und Kosten, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Arbeitsmarktentwicklungen, Staatseinnahmen und-ausgaben, kurzfristige Indikatoren der Produktion und Nachfrage sowie Branchen- und Verbraucherumfragen an.

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