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21.06.2000

13:00 Uhr

Generali auf der Suche nach Partnern für ein Joint-Venture

Versicherer Generali und ING erhalten Lizenzen in China

Nach dem mühsam ausgehandelten WTO-Abkommen zwischen der Europäischen Union und China ist zwei führenden europäischen Versicherern, der Generali-Gruppe aus Italien und ING aus den Niederlanden, eine Lizenz für den Verkauf von Lebensversicherungen in der Volksrepublik erteilt worden.

dpa-afxPEKING .Wie die Regierung am Mittwoch in Peking mitteilte, müssen die Konzerne sich vereinbarungsgemäß aber chinesische Partner suchen. Beim bilateralen Abkommen zwischen Brüssel und Peking, mit dem Chinas Weg in die Welthandelorganisation (WTO) geebnet werden soll, hatte die chinesische Seite vor einem Monat insgesamt sieben neue Lizenzen für europäische Versicherer zugesagt. Damit sollte die Dominanz der USA in der Branche ausgeglichen werden.

Generali kündigte an, von Schanghai, Kanton oder Shenzhen aus tätig werden zu wollen. Zunächst müsse vor Ort aber ein passender Partner für ein Joint-venture gesucht werden. Nach Angaben des größten italienischen Versicherers dürfte es mindestens ein Jahr dauern, bis erste Policen in China verkauft werden können. Das Unternehmen betonte, es kehre nunmehr auf den chinesischen Markt zurück, auf den es erstmals Ende des 19. Jahrhunderts vorgedrungen sei. Generali habe sich dann während der kommunistischen Machtübernahme 1949 zurückgezogen. Der niederländische Versicherungskonzern ING Insurance kann auf die seit Anfang der 90-er Jahre bestehenden Vertretungen der Finzanz-Mutter ING zurückgreifen, die über Büros in Peking, Kanton und Dalian verfügt.

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