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08.01.2003

10:13 Uhr

Geringe Terrorauswirkungen

IWF bekräftigt globale Wachstumsprognose

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet für 2003 mit einer weltweiten Erholung des Wirtschaftswachstums auf 3,7 % nach 2,8 % in diesem Jahr. IWF-Direktor Thomas Dawson bekräftigte diese Prognose am Mittwoch vor Journalisten in Hongkong.

vwd HONGKONG. Wie er sagte, wird sich das Wachstum in Asien auch dann besser darstellen, wenn höhere Ölpreise, Terrorauswirkungen und die Schwäche in Japan einer globalen Wirtschaftserholung entgegen stehen.

Er veranschlagt das Wachstum in den asiatischen Industrieländern außerhalb Japans mit 3,5 bis 6,0 %. Es werde vor allem durch ein nachhaltiges Wachstum von sieben bis acht Prozent in China gestützt.

Die IWF-Schätzung für Asien ohne Japan liege mit 4,7 % 2002 deutlich oberhalb der Prognose für das globale Wachstum für dieses Jahr, so Dawson. Natürlich gebe es "eine Menge Besorgnis mit Blick auf eventuelle Ereignisse, die dieses Bild zum Entgleisen bringen könnten", räumte Dawson unter Hinweis auf "geopolitische" Entwicklungen wie einen möglichen Krieg in Irak ein. Dies würde das Risiko der Ölpreisteuerung sowie weiterer Terrorangriffe ebenso erhöhen, wie für die Fähigkeit Japans, eine Konjunkturerholung zu bewerkstelligen.

Diese Risiken seien auch "höher als die Wahrscheinlichkeit positiver Überraschungen". Dennoch bleibe der IWF "in der Summe vorsichtig optimistisch im Hinblick auf die Weltwirtschaftslage", sagte Dawson.

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