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28.01.2003

16:10 Uhr

Geringeres Umsatzplus als geplant

Grohe spürt die Baukrise in Deutschland

Der weltweit agierende Hersteller von Bad- und Küchenarmaturen, Grohe AG & Co KG, hat wegen des schwachen Geschäfts in Deutschland 2002 ein geringeres Umsatzplus erzielt als geplant.

Reuters DÜSSELDORF. Vorstandsmitglied Stephan M. Heck sagte am Dienstag in Düsseldorf ohne absolute Zahlen zu nennen, der Umsatz sei nach vorläufigen Berechnungen 2002 im Vergleich zum Vorjahr um zwei bis 2,5 Prozent gestiegen. Ursprünglich hatte Grohe einen Umsatzzuwachs von drei bis fünf Prozent in Aussicht gestellt.

Während das Auslandsgeschäft angezogen habe, sei die Nachfrage in Deutschland aufgrund der Baukrise rückläufig gewesen, sagte Heck. Das Ergebnis werde positiv ausfallen, kündigte er an. Die genauen Zahlen sollen im März veröffentlicht werden. 2001 hatte Grohe bei einem Umsatz von knapp 881 Millionen Euro ein Ergebnis im gewöhnlichen Geschäft von 65 Millionen Euro erwirtschaftet.

Dank des gut florierenden Auslandsgeschäftes insbesondere in den USA und der Wachstumschancen in Fernost zeigte sich der Vorstand für die weitere Entwicklung zuversichtlich. "Der Luxusmarkt bietet noch Wachstumsperspektiven", hieß es. Allein in den USA strebe Grohe in den kommenden fünf bis sechs Jahren eine Verdoppelung des Umsatzes auf 500 bis 600 Millionen Dollar an.

Heck kündigte an, in den nächsten zwei bis drei Jahren werde Grohe erneut an die Börse gehen. Ende 1999 hatte BC Partners im Zuge eines Management-Buy-Outs die damals im MDax gelistete Grohe übernommen. Im Jahr 2000 erfolgte das Delisting.

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