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06.03.2003

07:45 Uhr

Gesandter bei Bush

Päpstliche Mission für Frieden am Golf

Papst Johannes Paul II. hat US-Präsident George W. Bush über seinen Gesandten aufgefordert, einen Irak-Krieg zu vermeiden und gemeinsam mit den Vereinten Nationen (UNO) eine friedliche Lösung zu erreichen.

Reuters WASHINGTON. Kardinal Pio Laghi überreichte am Mittwoch Präsident Bush im Präsidialamt ein Schreiben des Papstes. Beide hatten eine etwa 40-minütige Aussprache. Laghi, früher Botschafter des Vatikans in den USA und persönlicher Freund von Bushs Vater George, sagte, das Gespräch sei sehr offen und klar gewesen. Der Papst habe in seinem Schreiben erklärt, er habe Gott gebeten, Bush den Weg auf der Suche zu einem stabilen Frieden zu zeigen.

Laghi sagte ergänzend in einem CNN-Interview, das Regelwerk der Vereinten Nationen sei der einzige Weg, die Irak-Krise zu lösen. "Wir glauben, dass außerhalb des Regelwerks der Vereinten Nationen dies ein amerikanisch-irakischer Kriegs wäre." Ein Sprecher des US-Präsidialamtes sagte, Bush habe gegenüber Laghi erklärt, dass der Einsatz militärischer Gewalt die letzte Option sei. Die Beseitigung irakischer Massenvernichtungswaffen würde die Welt aber ein Stück sicherer und besser machen.

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