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15.01.2003

00:00 Uhr

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Geschäft mit der Internet-Ehe boomt

VonPeter Poppe (Chefredakteur von Handelsblatt.com)

Ehevermittlung ist eines der wenigen erfolgreichen Geschäftsmodelle im Netz.

Quelle: Handelsblatt

Zu Jahresbeginn herrscht Hochbetrieb an den Online-Partnerbörsen. Viele Singles haben für das neue Jahr den Vorsatz gefasst, sich einen Partner zu suchen. Das Geschäft mit der Internet-Ehe boomt: Partnervermittlung ist eines der wenigen erfolgreichen Geschäftsmodelle im Netz. Die beiden größten, börsennotierten Anbieter, Match.com aus USA und Udate.com aus Großbritannien, machen Umsätze von mehr als 100 Millionen Euro und sind hochprofitabel.

In Deutschland ist der kostenpflichtige Service von Parship.de - eine Beteiligung der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, zu der auch das Handelsblatt gehört - im Vormarsch. Parship setzt mit wissenschaftlich gestützten Persönlichkeits-Tests auf Seriosität und kommt damit vor allem bei Akademikern gut an. Für einen harmlosen Cyber-Flirt gibt keiner Geld aus. Den Dienst eines digitalen Ehestifters, der Zeitverschwendung und Enttäuschungen vermeiden hilft, bezahlen bindungswillige Single offensichtlich gerne.

Parship hat bei seinen Nutzern beobachtet, dass Internet- Paare deutlich schneller Nägeln mit Köpfen machen als "normale" Paare. Der im Netz mögliche Abgleich von Vorlieben und Abneigungen vor dem ersten Date ist offensichtlich eine gute Beziehungsbasis. Und wenn die Bindung doch nicht halten sollte, kann das Paar die Ehe bei scheidung-online.de auch im Internet wieder auflösen.

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