Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

04.01.2001

11:50 Uhr

Geschäftstätigkeit soll im 2. Quartal aufgenommen werden

BASF will mit Partnern Eisenbahnverkehrsunternehmen gründen

Das neue Unternehmen mit Namen "rail4chem" und einem Stammkapital von 500 000 DM soll nationale und internationale Schienengüter im Fernverkehr befördern.

vwd LUDWIGSHAFEN. Die BASF AG beabsichtigt, mit den Speditionsunternehmen Bertschi AG, Hoyer GmbH Internationale Fachspedition sowie VTG-Lehnkering AG ein gemeinsames Eisenbahnverkehrsunternehmen zu gründen, teilte BASF mit. Das neue Unternehmen mit Namen "rail4chem" und einem Stammkapital von 500 000 DM soll nationale und internationale Schienengüter im Fernverkehr befördern und vorbehaltlich der laufenden kartellrechtlichen Prüfung die Geschäftstätigkeit voraussichtlich im zweiten Quartal 2001 aufnehmen. Die bisher von BASF in Eigenregie betriebenen Fernverkehrsverbindungen sollen in das neue Unternehmen integriert werden.

Die BASF verfügt seit Juli 1996 über eine Lizenz als Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU). Sie erlaubt die Nutzung des öffentlichen Schienennetzes in Deutschland. 1997 hatte BASF damit begonnen, ausgewählte Güterzüge in eigener Regie zu fahren. Die nun geplante Gründung der neuen Eisenbahngesellschaft soll nach BASF-Angaben dazu dienen, die positiven Erfahrungen bei Preisgestaltung, Lieferqualität, Kundennähe und Termintreue noch weiter auszubauen. Neben der Übernahme der heutigen EVU-Verkehre der BASF ist vorgesehen, aktive Güterverkehre auch von Dritten zu akquirieren.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×