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06.02.2001

18:05 Uhr

Geschäftszahlen über den Erwartungen

Independent Research belässt Brainpool TV auf "Marktneutral"

Die kurz vorgelegten vorläufigen Geschäftszahlen der Kölner hätten über den Erwartungen gelegen, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie. Mit dem Ergebnis habe Brainpool seine führende Position unter den deutschen TV-Produzenten unter Beweis gestellt.

dpa/afx FRANKFURT. Das Analystenhaus Independent Research hat die Aktien der Brainpool TV AG weiter mit "Marktneutral" bewertet. Die kurz vor Handelsbeginn vorgelegten vorläufigen Geschäftszahlen der Kölner hätten über den Erwartungen gelegen, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie. Mit dem Ergebnis habe Brainpool seine führende Position unter den deutschen TV-Produzenten unter Beweis gestellt.

Durch die Unternehmensausrichtung sei die Gesellschaft in der Lage, die gesamte Wertschöpfungskette abzudecken. Die Stars seien unternehmerisch an Brainpool gebunden und somit direkt am Erfolg oder Misserfolg beteiligt. Dieses Lizenzmodell biete einen hohen Wertzuwachs der Filmrechte, die mit jeder Produktion weiter wachsen würden. Zusätzliche Erträge erziele das Unternehmen durch Wiederholungen, Zweitverwertungen und Merchandising.

"TV Total" als wesentlicher Umsatzträger

Nach Ansicht des Independent-Research-Teams besteht eine starke Ergebnisabhängigkeit vom Erfolg der Künstler und der Kreativität der Autoren. Als wesentlicher Umsatzträger sei derzeit Stefan Raab zu sehen, dessen TV-Show "TV Total" seit kurzem vier Mal in der Woche gesendet wird. Ob sich die Einschaltquoten dauerhaft halten lassen, sei allerdings noch nicht abschätzbar.

Ebenso müsse sich noch zeigen, so die Analysten, ob das Projekt "Space Commander" überhaupt umgesetzt werden kann und ein europäischer Fernseherfolg wird. Erstmals sollen in mehreren Ländern Fernsehshow-Kandidaten ermittelt werden, denen als Gewinn am Ende eine einwöchige Reise zur Internationalen Raumstation winkt und dazu noch eine Million DM.

Independent Research erwartet im laufenden Geschäftsjahr einen Gewinn je Aktie von 0,60 Euro (2000: 0,33 Euro). Für 2002 prognostizieren die Analysten 0,78 Euro.

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