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31.01.2001

16:02 Uhr

Gespräche mit NTT-Docomo

Bouygues sucht Alternative zu UMTS-Mobiltelefonnetz

Als Alternative zum UMTS-Mobilfunknetz prüft die französische Telefongesellschaft die alternativen Übertragungsverfahren GPRS und EDGE.

dpa-afx PARIS. Die französische Telefongesellschaft Bouygues der japanischen NTT Gespräche über eine Kooperation im Mobilfunkgeschäft, bei der die Übertragungsverfahren GPRS und EDGE als Alternative zu UMTS eingesetzt werden könne. Der Mobilfunk-Standard UMTS sei nicht unersetzlich für die Entwicklung seines Unternehmens, sagte der Bouygues-Vorstandsvorsitzende Martin Bouygues nach dem Rückzug des Gebots für die französische UMTS-Lizenz.

In der kommenden Woche werde ein Team von Bouygues Telecom in Japan über die mögliche Beiträge der potenziellen Partner bei einer Kooperation eruieren. General Packet Radio Service (GPRS) und Enhanced data for GSM evolution (EDGE) bieten laut Bouygues eine ähnliche Leistung wie ein UMTS-Mobilfunknetz. Der Aufbau für ein GRPS/EDGE-Netz werde nur 10 Mrd.. Franc kosten, verglichen zu den 60 Mrd. Franc bei einem UMTS-Netz.

Um die Datendienste GRPS/EDGE anzubieten können europäische Mobilfunkbetreiber ihre vorhandenen GSM-Netze ausbauen. Im Gegensatz erfordert der Einsatz von UMTS den Aufbau vollkommen neuer Basisstationen.

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