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20.01.2003

11:19 Uhr

Gespräche zum Bündnis für Arbeit

Arbeitgeber wollen über Tarife sprechen

Die Einbeziehung der Tarifpolitik in neue Gespräche für ein Bündnis für Arbeit bleibt Zankapfel von Arbeitgebern und Gewerkschaften. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt sagte am Montag im Bayerischen Rundfunk, er wolle in den Bündnis-Gesprächen Grundzüge der Tarifpolitik ansprechen.

HB/dpa BERLIN. Es gehe nicht um fertige Tarifabschlüsse. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) will am Montagnachmittag bei einem Treffen mit den Arbeitgeberverbänden für ein neues Bündnis für Arbeit werben. Am Dienstag kommt Schröder mit den Gewerkschaftschefs zusammen.

Industriepräsident Michael Rogowski sagte im ZDF zu den Bündnis- Gesprächen: "Es darf keine Tabuthemen geben." Außer den Tarifen sollte auch über flexiblere Arbeitszeiten, die Lebensarbeitszeit und den Kündigungsschutz gesprochen werden.

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt warnte die Regierung vor einer Lockerung des Kündigungsschutzes. "Ich gehe davon aus, dass die SPD noch sozialdemokratisch genug ist, um die abstrusen Vorschläge von (Wirtschaftsminister) Wolfgang Clement zu stoppen", sagte der IG-BAU-Vorsitzender Klaus Wiesehügel der "Bild"-Zeitung. Auch Familienministerin Renate Schmidt (SPD) griff ihren Kabinetts- und Parteikollegen Clement an. Sie sei strikt gegen einen weiteren Abbau von Arbeitnehmerrechten, sagte Schmidt der "Berliner Zeitung".

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