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27.03.2003

09:00 Uhr

Gewinn bei sinkendem Umsatz gesteigert

Sixt setzt Rotstift bei der Dividende an

Deutschlands größter Autovermieter Sixt hat 2002 seinen Gewinn bei sinkenden Umsätzen gesteigert. Für 2003 gab das Unternehmen wegen des Irak-Kriegs zunächst keine Prognose ab.

Reuters PULLACH. Der Konzerngewinn vor Steuern sei um 17 % auf 35,2 (Vorjahr: 30,1) Mill. ? gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Pullach mit. Der Jahresüberschuss sei um 16 % auf 15,4 (13,3) Mill. ? gewachsen.

Der operative Konzernumsatz aus Autovermietung, Leasing und E-Commerce sei dagegen nach vorläufigen Zahlen um 2,8 % auf 897 Mill. ? gesunken, teilte Sixt weiter mit. Der gesamte Umsatz inklusive Fahrzeugverkäufen sei auf 2,22 (2,34) Mrd. ? gesunken. Da die Vermietflotte wie angekündigt reduziert worden sei, sei der Umsatz aus Fahrzeugverkäufen zwangsläufig gesunken. Sixt hatte im vergangenen Jahr seine Vermietflotte weiter reduziert und auf unrentable Geschäfte verzichtet, um Wettbewerber in die Knie zu zwingen und seine Profitabilität zu steigern.

Wegen des Irak-Kriegs könne das Unternehmen derzeit keine verlässliche Prognose für 2003 abgeben. Der Konflikt habe noch nicht einschätzbare Auswirkungen auf den Geschäftsreiseverkehr. Die ersten beiden Monate des neuen Jahres zeigten allerdings positive Tendenzen, teilte das Unternehmen weiter mit. Das Risiko eines deutlichen Ergebnisrückgangs sei wegen der flexiblen Flottenpolitik gering.

Der Vorstand plane, für 2002 die Dividende zu verringern, um die Kapitalbasis für die geplante Expansion in Europa zu verbessern. Der Vorstand wolle eine Dividende von 0,52 ? je Vorzugsaktie und 0,50 ? je Stammaktie ausschütten, hieß es.

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