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10.07.2000

21:43 Uhr

Reuters NEW YORK. Der weltgrößte Aluminiumhersteller, der US-Konzern Alcoa Inc, hat seinen Gewinn im zweiten Quartal gesteigert und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Gewinn sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 57 % auf 377 Mill. $ oder 47 Cents je Aktie geklettert, teilte das Unternehmen am Montag in New York mit. Analysten hatten einen Gewinn je Aktie von 45 Cents erwartet. Begründet wurde der deutliche Zuwachs mit einem erfolgreichen Programm zur Kostensenkung und der starken Nachfrage nach Produkten des Unternehmens. Der Umsatz des Konzerns stieg in dem Zeitraum um 38 % auf 5,57 Mrd. $.

Der Kurs der Alcoa-Aktie stieg an der New Yorker Börse um zwei $ auf 29-5/8 $. Nach Angaben von Händlern profitierten auch andere Werte im Dow-Jones-Index von den besser als erwarteten Alcoa-Zahlen.

Analysten zeigten sich erfreut über die robusten Geschäftszahlen. Es sei Alcoa gelungen, die gestiegenen Kosten für Energie, die im Vergleich zum ersten Quartal geringeren Verkaufspreise für Aluminium und die Belastungen aus der Übernahme des Wettbewerbers Reynolds mehr als wettzumachen, hieß es.

Alcoa hob am Montag die Prognosen zu den Einsparungen, die aus dem Zusammenschluss mit Reynolds erreicht werden sollen, an. Statt der bislang genannten 200 Mill. $ bis Mitte 2002 würden nun 300 Mill. $ Einsparungen erwartet, hieß es. Aus Maßnahmen zur Kostensenkung seien bis zum Ende des zweiten Quartals 884 Mill. $ eingespart worden. Ursprünglich hatte Alcoa eine Einspargröße von 1,1 Mrd. $ genannt, die bis zum Januar 2001 erreicht werden sollte.

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