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20.07.2000

19:47 Uhr

Reuters NEW YORK. Der US-Telekommunikationskonzern Sprint hat im zweiten Quartal 2000 den operativen Gewinn um 13 % und damit stärker als von Analysten erwartet gesteigert. Der drittgrößte US-Fernverbindungsanbieter teilte am Donnerstag in Kansas City mit, er habe in den drei Monaten zum 30. Juni 2000 im gewöhnlichen Geschäften einen Gewinn von 926 (Vorjahr 821) Mill. $ erzielt. Dies entspreche einem Gewinn je Aktie von 67 (56) Cents. Der Gewinn des Kerngeschäfts, der die Ergebnisse der Telefon- und Datenübertragung widerspiegele, habe 50 Cents je Aktie erreicht. Analysten hatten den Gewinn je Aktie mit 49 Cents erwartet.

Für das Gesamtjahr 2000 erwartet Sprint nach eigenen Angaben im Kerngeschäft einen Gewinn je Aktie von 2,65 bis 2,70 $. Nach einer Umfrage von First Call/Thomson Financial rechnen Analysten mit einem niedrigeren Gewinn je Aktie von zwei $.

Der Umsatz sei im zweiten Quartal auf 5,79 (4,89) Mrd. $ gestiegen, teilte Sprint weiter. Der Reingewinn sei auf 365 (386) Mill. $ gesunken. Der Kurs der Sprint-Aktie fiel an der New Yorker Börse um zwei auf 43-4/16 $.

Sprint und der zweitgrößte US-Fernverbindungsanbieter Worldcom hatten vorige Woche ihre Fusionspläne wegen des Widerstandes der amerikanischen und europäischen Kartellbehörden aufgegeben.

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