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13.01.2003

17:25 Uhr

Gewinneinbruch verzeichnet

Levi Strauss mit weniger Geld in den Taschen

Der große amerikanische Jeans- und Bekleidungshersteller Levi Strauss & Co. hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2001/2002 (24. November) und im Schlussquartal einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen.

HB/dpa SAN FRANCISCO. Im vierten Quartal fiel der Gewinn um 29 Prozent auf 45 Millionen Dollar (42,8 Mio Euro), teilte das Unternehmen mit Sitz in San Francisco am Montag mit.

Unter Ausklammerung von Sonderfaktoren verdiente Levi Strauss 52 Millionen Dollar oder 13 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen verwies auf Betriebsschließungen in den USA und Schottland, auf höhere Steuersätze und die Auswirkungen von Wechselkursveränderungen. Der Quartalsumsatz stieg um zwei Prozent auf 1,26 Milliarden Dollar.

Der Jahresumsatz gab um drei Prozent auf 4,14 Milliarden Dollar nach. Der Gewinn brach im Vergleich zum Vorjahr um 84 Prozent auf nur noch 25 Millionen Dollar ein.

Nach Darstellung von Firmenchef Phil Marineau hat Levi Strauss im zweiten Halbjahr den Umsatz stabilisiert. Im dritten und vierten Quartal sei ein Erlöszuwachs verzeichnet worden.

Levi Strauss hat die Schulden im vergangenen Geschäftsjahr um 111 Millionen Dollar auf 1,85 Milliarden Dollar reduziert. Zugleich seien mehr als 100 Millionen Dollar für Fabrikschließungen und andere Restrukturierungsinitiativen aufgewendet worden. Finanzchef Bill Chiasson bezeichnet die finanzielle Situation des Unternehmens als gut.

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