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26.01.2001

16:34 Uhr

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Gillette: Bilanz besser als erwartet und dennoch enttäuschend

VonWALL STREET CORRESPONDENTS

Gillette hat zwar die Gewinnerwartungen um einen Cent geschlagen. Es wurde ein Ertrag von 33 Cents pro Aktie oder ein Gesamtgewinn von 345 Millionen Dollar erwirtschaftet. Doch die Prognosen wurden ohnehin schon in den letzten Wochen nach unten angepasst.

Der Gewinnzuwachs lag bei plus drei Prozent.Das Unternehmen hat Schwierigkeiten, sich dem nachlassenden Verbraucherkonsum anzupassen. Es werden zur Zeit annähernd 3000 Beschäftigte entlassen, dies führt allerdings erst mittelfristig zu Kostensenkungen. Kurzfristig führt dies, beispielsweise durch Sozialpläne für die betroffenen Mitarbeiter, zu Belastungen. Der Umsatz verbesserte sich noch nicht einmal um ein Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar. Insbesondere die Sparte Batterieproduktion brach ein.

Zudem machte dem Unternehmen der schwache Euro zu schaffen. Nun soll ein neuer Vorstandschef Gillette wieder auf Wachstumskurs bringen. James Kilts, früherer Chef des Lebensmittelkonzerns Nabisco, hat dafür seinen Job vor wenigen Tagen angetreten.

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