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06.01.2004

09:08 Uhr

Zum ersten Mal seit zwei Jahren zeichnet sich wieder ein Wachstum im Markt für Eigen- und Risikokapitalbeteiligungen (Private Equity und Venture Capital) ab. Mit mehr als 57 Mrd. US-Dollar liegen die Investitionen im ersten Halbjahr 2003 bereits über der Hälfte des Vorjahresvolumens. Dabei nimmt die mehrheitliche Übernahme der Anteile einer Gesellschaft durch die Geschäftsführung (Management Buy-out) mit 42 Mrd. US-Dollar den Löwenanteil (74%) ein. Die Finanzierung von Unternehmen in frühen Entwicklungsphasen (3 Mrd. US-Dollar) und Expansionsfinanzierungen (7 Mrd. US-Dollar) sind dagegen rückläufig. Der Zufluss von neuen Mitteln in Private Equity-Fonds (Fundraising) hat im ersten Halbjahr 2003 ebenfalls weiter nachgelassen - mit 24 Mrd. US-Dollar wurde nur rund ein Viertel der gesamten Mittel des Jahres 2002 bei Investoren eingesammelt. Der Trend, in Unternehmen mit stabilen Umsätzen und marktreifen Produkten zu investieren, hält demnach an. Technologie-Unternehmen werden nach wie vor als riskant eingestuft.
Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "Global Private Equity Report 2003", die PricewaterhouseCoopers (PwC) bereits zum vierten Mal gemeinsam mit 3i als einer der führenden internationalen Venture Capital-Gesellschaften durchführte. Dabei wurde die Investitionstätigkeit in Nordamerika, Westeuropa und im asiatisch-pazifischen Raum im Jahr 2002 und im ersten Halbjahr 2003 untersucht.
Die Studie ist abrufbar unter http://www. pwcmoneytreecom.

Quelle: FINANZ BETRIEB, 06.01.2004

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