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25.03.2003

15:07 Uhr

Goldman Sachs

Analysten: Ölpreis bleibt auf hohem Nievau

Selbst wenn der Irak-Krieg "schnell und sauber" beendet werden sollte, wird der Ölpreis nach Ansicht von Goldman Sachs (GS) wahrscheinlich längere Zeit auf einem höheren Niveau bleiben, als Volkswirte im Durchschnitt erwarten. In ihrem jüngsten Report erklären die Analysten, auf den Ölmarkt würden noch einige andere signifikante Schocks zukommen, und diese würden dazu beitragen, die Preise auf einem hohen Niveau zu halten.

vwd SINGAPUR. Goldman Sachs erwartet für die Zeit nach dem Ende des Irak-Krieges, dass sich die Preise im mittleren 20-$-Bereich je Barrel stabilisieren. Wenn der Krieg nicht "schnell und sauber" beendet werden würde, könnte der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent den Experten zufolge 2003 über die vorhergesagten 26 $ je Barrel (rund 159) Liter)steigen.

Neben dem Irak-Krieg wird der Ölmarkt nach Aussage von Goldman Sachs von verschiedenen Einflüssen durcheinandergebracht. Die Ölproduktion in Venezuela ist mit 2,0 Mill. Barrel pro Tag (bpd) um 1,4 Mill. Barrel niedriger als vor dem großen Steik. Die Stilllegung der meisten Kernkraftwerke in Japan habe zu einem Anstieg der Ölnachfrage von 500 000 bpd geführt.

Die Krise bei den Erdgasproduzenten in den USA habe inzwischen dazu geführt, dass die Gasverbraucher zu Ölprodukten wechselten und 2003 täglich 200 000 Barrel mehr Öl nachfragten. Das Ausbrechen von Unruhen in Nigeria in den vergangenen Wochen habe die Ölproduktion des Landes um über 550 000 bpd zurückgehen lassen.

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