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13.01.2003

16:40 Uhr

Goldman Sachs stuft Branche hoch

Geschäftsausblick und Charttechnik treiben T-Aktie in die Höhe

Die Aktien der Deutschen Telekom sind am Montag trotz einer Herabstufung durch Goldman Sachs rege nachgefragt worden. Händler begründeten dies mit der Hoffnung auf ein gutes Geschäftsjahr sowie charttechnischen Kaufsignalen.

Reuters FRANKFURT. Der Kurs der Telekom-Papiere legte rund 5,5 Prozent auf 14,08 Euro oder 2,6 Milliarden Euro an Marktkapitalisierung zu. Damit ragten die Titel auch im Deutschen Aktienindex (Dax) heraus, der um 1,5 Prozent stieg. Auch der europäische Telekommunikationssektor erhöhte sich nur um zwei Prozent.

Besser als die T-Aktie entwickelte sich in Europa nur die Pariser France Telecom, deren Papiere sich um knapp 13 Prozent verteuerten. Händler erklärten die Kursgewinne des Sektors in erster Linie mit einer Hochstufung des Branchen-Ratings durch die US-Investmentbank Goldman Sachs. Im Rahmen dieses Schrittes wurden die T-Aktien jedoch heruntergestuft.

Händler sagten, man komme im Moment nicht an einem Kauf von Telekom-Anteilsscheinen vorbei, wenn man an eine Erholung der Börse glaube. Zudem seien die Geschäftsaussichten des Konzerns für 2003 viel besser als im Vorjahr. "Der Markt glaubt auch noch an den Schuldenabbau", kommentierte ein Händler.

Ferner habe die Telekom-Aktie charttechnisches Potenzial bis fast 18 Euro, ergänzte SEB-Analyst Holger Galuschke. Das würde weiteren Kursgewinnen von mehr als einem Viertel entsprechen. Allerdings müsse sich die Aktie in den nächsten Tagen oberhalb des Bereiches von 14 Euro etablieren, um bis zum nächsten charttechnischen Widerstandsbereich von 17,73 Euro steigen zu können, sagte Galuschke.

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