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09.06.2000

13:37 Uhr

Reuters MÜNCHEN. Die Aktien der Allgäuer AmaTech AG kommen zu einem Preis von 20 Euro und damit am oberen Ende der von 16 bis 20 Euro reichenden Bookbuildingspanne an den Neuen Markt. Die konsortialführende HypoVereinsbank teilte am Freitag in München mit, die Emission sei 25-fach überzeichnet gewesen. Die Erstnotiz soll am kommenden Dienstag stattfinden. Das Emissionsvolumen belaufe sich einschließlich der Zeichnungsreserve auf 60 Mill. Euro. Insgesamt seien 2,23 Mill. Aktien aus einer Kapitalerhöhung sowie 480 000 weitere Anteilsscheine aus Altbesitz ausgegeben worden. Für die Mehrzuteilung seien 290 000 Papiere reserviert.

Die offerierten Aktien gingen den Angaben zufolge zu 70 % an institutionelle und zu 30 % an private Anleger. Für private Anleger sei ein einheitliches Zuteilungsverfahren gewählt worden. Jede zwölfte Order sei mit 60 Amatech-Papieren bedient worden. Neben der Hypovereinsbank waren an dem Börsengang nach früheren Angaben die HSBC Trinkaus & Burkhardt sowie der Online- Anbieter VEM Virtuelles Emissionhaus München AG beteiligt.

Im Zuge der Börseneinführung habe sich das AmaTech- Grundkapital auf 10,23 Mill. Euro von zuvor acht Mill. Euro erhöht. Nach der Emission halte Unternehmensgründer und Vorstandschef David Finn noch einen Anteil von 33,3 %. Der Streubesitz liege bei 28,5 %. AmaTech stellt Systeme und Komponenten für den drahtlosen Austausch von Daten durch elektromagnetische Felder her sowie Maschinen zur Herstellung dieser Produkte.

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