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13.04.2003

15:40 Uhr

Grönholm und Burns nicht zu stoppen

Rallye-WM: Doppelsieg und WM-Führung für Peugeot

Peugeot hat beim vierten Lauf zur Rallye- Weltmeisterschaft im herbstlichen Neuseeland wieder zu alter Stärke zurückgefunden. Die Finnen Marcus Grönholm/Timo Rautiainen feierten am Sonntag im Peugeot 206 nach 2000 und 2002 ihren dritten Erfolg in "Down under".

HB/dpa AUCKLAND. Nach 22 Sonderprüfungen (= 403,34 km) holten die Weltmeister souverän ihren zweiten Saisonsieg und verwiesen ihre britischen Teamkollegen Richard Burns/Robert Reid um 1:08,7 Minuten auf den zweiten Rang. Dritte wurden nach 1297 Gesamtkilometern Petter Solberg/Philip Mills (Norwegen/Großbritannien) im Subaru Impreza mit 2:09,8 Minuten Rückstand.

In der ewigen Siegerliste zog Grönholm mit seinem 14. WM-Erfolg mit dem zweifachen Weltmeister Walter Röhrl gleich. In der Fahrer-WM verbesserte sich der Titelverteidiger mit 20 Punkten auf den zweiten Platz und liegt nach vier WM-Läufen sechs Punkte hinter Burns. Den dritten WM-Rang teilen sich mit jeweils 17 Punkten die beiden Citroen-Piloten Sébastien Loeb (Frankreich), Vierter in Neuseeland, und der am ersten Tag ausgeschiedene Colin McRae (Großbritannien).

"Ich bin nach diesem Sieg richtig erleichtert. Für mich und auch Peugeot ist dies eine sehr große Genugtuung", erklärte der zweimalige Champion Grönholm bei der Zielankunft am Sonntagmorgen vor den Toren von Auckland. Wegen technischer Probleme war der Finne sowohl beim ersten WM-Lauf in Monte Carlo als auch beim dritten in der Türkei der Konkurrenz hinterher gefahren.

Der fünfmalige Weltmeister und Titelverteidiger Peugeot löste mit dem 43. WM-Erfolg und nun 49 Punkten Citroen (44) an der Spitze der Markenwertung ab. Ford blieb mit 26 Punkten auf dem dritten WM-Rang. "Das ist für Peugeot ein glänzendes Ergebnis. Wir haben einen Doppelsieg errungen, in der Marken-Weltmeisterschaft liegen wir wieder vorne, und Richard und Marcus führen in der Fahrer-Wertung. Mehr konnten wir hier nicht erreichen", kommentierte Peugeot - Sportdirektor Corrado Provera den 22. Sieg des Peugeot 206.

Für Armin Schwarz/Manfred Hiemer (Oberreichenbach/München) war die Rallye Neuseeland früh zu Ende. Beide schieden nach einem mehrmaligen Überschlag, den sie im Hyundai Accent mit ein paar Prellungen einigermaßen glimpflich überstanden, bereits auf der ersten Prüfung aus. Bester Deutscher wurde der in Monaco lebende Antony Warmbold, Sohn des Ex-Rallye-Profis und ehemaligen Mazda-Teamchefs Achim Warmbold, der im privaten Ford Focus zusammen mit seiner englischen Beifahrerin Gemma Price den 20. Rang (Rückstand: 21:33,3 Minuten) belegte. Der nächste WM-Lauf findet vom 9 bis 11. Mai in Argentinien statt.

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