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04.01.2001

10:08 Uhr

ddp WIESBADEN. Der Personalbestand beim Bund geht weiter zurück. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, beschäftigte der Bund in seinen Behörden, Gerichten und Einrichtungen nach vorläufigen Ergebnissen der Personalstatistik des öffentlichen Dienstes Mitte 2000 rund 502 000 Mitarbeiter. Das waren im Vergleich zum Vorjahr 8 000 Personen (1,5 %) weniger. 1999 war der Personalbestand beim Bund um 1,1 % gegenüber 1998 gesunken. In den vergangenen fünf Jahren verringerte sich die Zahl der Beschäftigten den Angaben zufolge um insgesamt 8,1 %.

Den größten Personalabbau verzeichnete die Bundeswehr mit 6 000 Personen. Bei der übrigen Bundesverwaltung wurden 2 000 Mitarbeiter weniger beschäftigt. Demgegenüber nimmt die Teilzeitarbeit beim Bund stark zu. Im vergangenen Jahr waren 36 000 Mitarbeiter verkürzt beschäftigt, 17 % mehr als 1999. Der Zuwachs geht laut Statistik hauptsächlich auf Beschäftigte in Altersteilzeit zurück. Mitte 2000 hätten insgesamt 8 500 Beschäftigte Altersteilzeit in Anspruch genommen. Binnen Jahresfrist seien es doppelt so viele gewesen.

Der Personalrückgang wirkte sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes kaum auf die Beschäftigung von Frauen aus. Mitte 2000 beschäftigte der Bund rund 108 000 Frauen, knapp 1 000 weniger als im Vorjahr. Die Frauenquote erhöhte sich auf Grund des rückläufigen Personalbestandes von 32,8 auf 33,0 %.

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