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18.06.2000

19:00 Uhr

Großbanken setzen Gespräche fort

Weiteres Spitzentreffen von Dresdner und Commerzbank

Spitzenvertreter beider Banken trafen sich am Wochenende nach Informationen des Handelsblattes noch einmal zu Gesprächen. Über eine mögliche Fusion soll in den kommenden Wochen entschieden werden.

gja/rob/stk FRANKFURT/M. Die Führungsspitzen der Commerzbank und der Dresdner Bank haben ihre Sondierungsgespräche am Wochenende fortgesetzt. Das bestätigte die Dresdner Bank am Abend auf Anfrage. Wie aus gut informierten Kreisen verlautete, werden die Institute in nächsten Wochen entscheiden, ob sie in Verhandlungen über eine mögliche Fusion eintreten.

Nach Informationen des Handelsblatts haben an einem Gespräch am Samstag in der Nähe von Frankfurt die Vorstandssprecher Martin Kohlhaussen und Bernd Fahrholz sowie ein kleiner Kreis von Vorständen aus beiden Häusern teilgenommen. Zum Inhalt wurde offiziell nichts bekannt. Dem Vernehmen nach ging es um eine mögliche gemeinsame Strategie. Es sei ausgelotet worden, wie die Institute zusammenpassen würden. Auch sei über mögliche Synergien gesprochen worden. Ein weiteres Thema sei gewesen, wie die Banken ihre Vertriebsnetze bündeln könnten. Es habe sich um einen "explorativen Gedankenaustausch" gehandelt. Die Gespräche befänden sich noch in einem frühen Stadium, wurde erneut betont.

Wie zu hören ist, ging die Initiative dafür von der Commerzbank aus. Für die Dresdner kommt ein Zusammengehen offenbar nur dann in Frage, wenn ihr Konzept der "fokussierten europäischen Beraterbank" unangetastet bleibt.

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