Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

06.07.2000

15:52 Uhr

adx HAMBURG. Mit Blick auf die geplante Fusion von ProSieben und SAT.1. rät die Vereins und Westbank - die Akte der ProSieben Media AG überzugewichten. Für das Jahr 2000 erwarte er eine Gewinnsteigerung von rund 30 %, sagte Analyst Frank Laser am Donnerstag über den sich formierenden Medienriesen. Die Perspektiven für 2001 erhielten durch die Verschmelzung zusätzliche Impulse. Die großen Chancen der Fusion lägen in einer gemeinsamen Verwertung der Filmlizenzen und Bündelung der lukrativen Werbeplattformen. Damit werde ein Synergie-Potenzial von 130 bis 150 Mill. Euro pro Jahr eröffnet.

Für das voraussichtlich letzte Geschäftsjahr der alten ProSieben Media bestätigte der Analyst die bisherige Gewinnerwartung von 3,01 pro Aktie. "Nach der Verschmelzung prognostiziere ich für die neue ProSiebenSat.1. Media im Jahre 2001 ein Ergebnis von 1,01 Euro pro Aktie", sagte Laser. Bei einem Umtauschverhältnis von 1:4 ergebe sich für die Aktinäre der ProSieben Media ein Ergebnis von 4,04 Euro pro Aktie. Trotz des zurzeit schlechten Börsenumfelds für Medienaktien werde der Aktienkurs deshalb überproportional zulegen.

Nach Abschluss des Verschmelzungsprozesses werde der Konzern mit seinen Sender ProSieben, SAT.1, Kabel 1 und N24 einen Marktanteil von 25 % erreichen und damit zur "Nummer Eins" in Deutschland aufsteigen, erläuterte der Aktienexperte. Er hob zugleich den hohen Anteil (32 %) der für die Werbewirtschaft entscheidenden Zielgruppe der 14 bis 49-jährigen Zuschauer hervor.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×