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25.01.2005

08:42 Uhr

Große Unterschiede in den einzelnen Ländern

Bildung schützt vor Arbeitslosigkeit

Wer einen Hochschulabschluss hat, verliert seltener seinen Job. Das ist das Ergebnis einer europäischen Arbeitskräfteerhebung, die das Statistische Bundesamt veröffentlichte.

HB WIESBADEN. Danach waren in Deutschland im Frühjahr 2003 fünf Prozent der Akademiker arbeitslos, jedoch zehn Prozent der Arbeitnehmer mit Abitur oder Berufsbildung. Von den Absolventen mit mittlerer Reife waren sogar 15,7 Prozent ohne Stelle. Das gleiche Bild zeigt die Statistik für alle 25 Länder der Europäischen Union. Dort waren im zweiten Quartal 2003 rund 12 Prozent der Erwerbstätigen mit einfachem Bildungsgrad ohne Job, 9,6 Prozent der Menschen mit mittlerer Bildung und nur fünf Prozent der Hochschulabsolventen.

In den einzelnen Ländern gibt es dabei deutliche Unterschiede. Während beispielsweise in Portugal der Abstand zwischen einfach und höher Gebildeten mit 5,3 Prozent gegenüber 6,1 Prozent gering ausfiel, war in der Slowakischen Republik das Risiko der Arbeitslosigkeit bei einfacher Bildung (47 Prozent) mehr als zehn Mal so hoch wie mit einer höheren Bildung (4,4 Prozent). Die osteuropäischen Staaten hätten besonders große Probleme, niedrig Qualifizierten eine berufliche Perspektive zu bieten, berichteten die Statistiker.

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