Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.08.2000

18:27 Uhr

Großer Erfolg mit Internet-Software Enfinity

Intershop schreibt schwarze Zahlen

Der Nettogewinn verbesserte sich auf 3 Mill. Euro nach einem Verlust von 7,7 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum.

dpa JENA/HAMBURG. Der Softwarehersteller Intershop Communications AG hat bei anhaltendem Umsatzwachstum im zweitem Quartal erneut schwarze Zahlen geschrieben. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal auf 32,6 Mill. Euro (64 Mill. DM) oder 243 % gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres, teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit.

Die auf Programme für den Handel im Internet spezialisierte Intershop AG (Hamburg/San Francisco) erzielte im zweiten Quartal einen Nettogewinn von 1,3 Mill. Euro. Im ersten Quartal dieses Jahres hatte das 1992 in Jena gegründete Unternehmen erstmals die Gewinnzone erreicht und einen Gewinn von 1,6 Mill. Euro ausgewiesen. Im zweiten Quartal 1999 war noch ein Verlust von 4,2 Mill. Euro erwirtschaftet worden.

"Wir sind sehr zufrieden mit der Umsatz- und Gewinnentwicklung in diesem Quartal", sagte Finanzvorstand Wilfried Beeck. "Wir haben nicht nur zum zehnten Mal hintereinander ein deutliches organisches Wachstum gezeigt, sondern Umsatz und Ertrag haben abermals unsere Erwartungen übertroffen." Ausschlaggebend dafür sei der großartige Erfolg von Intershop enfinity gewesen, der kompletten e-commerce- Lösung für Großunternehmen.

Die Lizenzerlöse stiegen um 274 % auf 22,5 Mill. Euro gegenüber sechs Mill. Euro im Vergleichsquartal 1999. Sie seien der treibende Faktor für den Erfolg im zweiten Quartal, hieß es. Ein deutlicher Umsatzbeitrag sei auch aus Asien gekommen, wo innerhalb weniger Monate nach Markteintritt bereits acht Prozent des Gesamtumsatzes erzielt worden seien.

In den ersten sechs Monaten 2000 stieg der Umsatz den Angaben zufolge um 249 % auf 57,5 Mill. Euro (1. Halbjahr 1999: 16,5 Mill.). Der Nettogewinn im ersten Halbjahr 2000 belief sich auf drei Mill. Euro (1. Halbjahr 1999: 7,7 Mill. Verlust).

Das Unternehmen ist seit 1998 am Neuen Markt gelistet und beschäftigt im In- und Ausland etwa 750 Mitarbeiter, die meisten davon in Jena. Dort sollen in diesem Jahr 200 neue Beschäftigte eingestellt werden.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×