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20.01.2003

12:39 Uhr

Grundlagen des Geschäftsmodells sicherstellen

Diensteanbieter organisieren sich in einem Verband

Mehrere deutsche Mobilfunkunternehmen, die als Dienstleister ohne eigene Infrastruktur operieren, haben eine eigene Interessenvertretung gegründet: Den Verband der Mobilfunkdiensteanbieter (VMD) mit Sitz in Düsseldorf.

vwd DÜSSELDORF. Ihm gehören die Service-Provider Drillisch, Hutchison, Teleco Services und Victorvox an, die zusammen 2,5 Millionen Kunden haben, wie am Montag mitgeteilt wurde. Vorstandssprecher des VMD ist Ralf-Peter Simon, der Geschäftsführer der Hutchison Telecom GmbH.

Ziel des Verbandes ist es, die Grundlagen für das Geschäftsmodell der Dienstanbieter langfristig sicher zu stellen. Simon erklärte, der deutsche Gesetzgeber habe 1991 die Gründung von Mobilfunkdiensteanbietern ausdrücklich gewollt, um den Wettbewerb im damals noch jungen Markt zu fördern. "Wir beobachten mit Sorge, dass an der Schwelle zur Markteinführung der dritten Mobilfunkgeneration (UMTS) dieses Ziel in den Hintergrund zu rücken scheint", sagte er.

Die Verbandsmitglieder verkaufen zum einen Originalprodukte von Netzbetreibern wie T-Mobile oder Vodafone D2. Zum anderen vermarkten sie auf eigene Rechnung Produkte und Dienste, die auf veredelten Vorleistungen der großen Anbieter mit eigener Infrastruktur beruhen.

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