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07.01.2001

19:24 Uhr

cbu. EM.TV sorgt weiter für Schlagzeilen. Nicht nur ermitteln inzwischen die Staatsanwälte aus München und die Wertpapier-Aufseher aus Frankfurt gegen EM.TV und den smarten Unternehmenschef Thomas Haffa. Jetzt pokern EM.TV und die Kirch-Gruppe auch in aller Öffentlichkeit um die Konditionen des Einstiegs.

Im Zentrum steht der Aufsichtsratchef von EM.TV, Nickolaus Becker, der am Wochenende nebulös von "Alternativen" sprach. "Alles Taktik" lautet derzeit das Motto der Akteure. Die EM.TV-Manager haben Angst, dass der mächtige Leo Kirch das Medienunternehmen deutlich unter Preis einsackt und dann ausschlachtet. Die Kirch-Gruppe auf der anderen Seite will für sich die besten Konditionen heraus holen, ist der Einstieg bei EM.TV und damit bei der Formel 1 doch mit Risiken verbunden.

Dem operativen Geschäft bei EM.TV dürfte das endlose Gezerre aber genauso schlecht bekommen wir dem Aktienkurs. Das Image ist bereits arg ramponiert. Die Zeit läuft also gegen EM.TV-Chef Haffa. Er sollte jetzt möglichst schnell zu einem Abschluss mit Kirch kommen, denn das ist seine letzte Chance.

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