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17.01.2001

13:13 Uhr

dpa-afx SAN FRANCISCO. Die Advanced Micro Devices Inc. wird am heutigen Mittwoch voraussichtlich einen Gewinn von 0,55 USD pro Aktie im vierten Quartal 2000 vorlegen. Zu dieser Einschätzung kamen 17 von dem US-Finanzinformationsdienst First Call befragte Analysten. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte der US-Halbleiterhersteller einen Gewinn von 0,22 USD ausgewiesen.

Mehrere Analysten wiesen darauf hin, dass AMD zu den zahlreichen Mikrochip-Produzenten gehöre, die ihr Umsatz- und Gewinnziel für das vierte Quartal gesenkt hatten. Ursache hierfür sei die rückläufige Nachfrage im PC-Einzelhandel. Die Investoren würden nun ihr Augenmerk auf die Aussichten für 2001 werfen.

Joe Osha vom US-Investmenthaus Merrill Lynch erklärte, das laufende Jahr werde nicht nur durch die rückläufigen Verkäufe bei den Mikroprozessoren, sondern auch bei den Flash-Memory-Bauteilen belastet. AMD habe zwar im Flash-Memory-Geschäft noch keinen Rückgang verzeichnet, allerdings werde das Angebot in diesem Bereich in 2001 generell zunehmen. Osha rechnet daher mit einer Senkung der Unternehmensprognose.

Für das Geschäftsjahr 2001 erwartet Osha einen Gewinn pro Aktie von 2,43 USD. Dies ist mehr oder weniger unverändert im Vergleich zu seiner Einschätzung für 2000. Im Gegensatz zu Intel verfüge AMD aber über die besseren Voraussetzungen, um den Preiskampf am unteren Ende des PC-Marktes zu überstehen. John Geraghty von Gerard, Klauer, Matisson & Co. rechnet mit einem Umsatz von 1,22 Mrd. USD für das vierte Quartal.

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