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17.02.2004

11:46 Uhr

Hamburger beklagt mangelndes Selbstbewusstsein

Tennis-Frust statt Tennis-Lust bei Thommy Haas

Unterschiedlicher hätten sich die beiden deutschen Tennis-Stars nicht präsentieren können: Während Rainer Schüttler seinen ersten Saisonsieg im Jahr 2004 feierte, verließ Thomas Haas den Tennis-Court erneut frustriert und ratlos.

Ohne Selbstvertrauen: Der ehemalige Weltranglisten-Zweite Haas verlor in Memphis in der ersten Runde.

Auch in seinem zweiten Spiel sieglos: Thomas Haas. Foto: dpa

HB MEMPHIS/ROTTERDAM. Der ehemalige Weltranglisten-Zweite Thomas Haas war nach seinem zweiten missglückten Comebackversuch nach einer 15-monatigen Verletzungspause völlig frustriert. Ohne auch nur die Spur einer Chance zu haben, verlor der Hamburger in der Nacht zum Dienstag beim ATP-Turnier in Memphis das deutsche Auftaktduell gegen den Mannheimer Alexander Popp nach 63 Minuten sang- und klanglos mit 3:6, 3:6. Besser machte es da sein Ex-Davis-Cup-Kollege Rainer Schüttler, der in Rotterdam den Österreicher Stefan Koubek mit 6:3, 6:2 besiegt. Für Schüttler war es der erste Sieg im Jahr 2004.

Vor einer Woche hatte Haas im kalifornischen San Jose erstmals wieder bei einem Turnier aufgeschlagen und war dabei dem Amerikaner Vincent Spadea mit 4:6, 2:6 unterlegen. Auch im zweiten Anlauf strauchelte der 25 Jahre alte Hamburger. "Es war frustrierend. Nichts lief zusammen. Mir fehlt einfach das Selbstvertrauen", klagte Haas nach dem ersten Duell gegen seinen zwei Jahre älteren Landsmann, der den Erfolg keinesfalls überbewerten wollte. "Wenn ich einen Tommy in Bestform geschlagen hätte, wäre das ein besonderer Sieg. So aber bilde ich mir nichts darauf ein", sagte Popp bescheiden.

Der über zwei Meter große Rechtshänder, der auf Platz 88 der Weltrangliste notiert ist, überstand bei seiner vierten diesjährigen Turnier-Teilnahme erstmals die erste Runde. Popp trifft in seinem nächsten Match bei dem mit 690 000 Dollar dotierten Turnier auf Thomas Enqvist. Der Schwede schaltete Spadea mit 6:4, 7:5 aus.

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