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29.06.2000

13:13 Uhr

Handel

Spar schreibt nach Preiskämpfen und Neuausrichtung dickes Minus

Die Spar-Gruppe hat auf Grund des aggressiven Preiswettbewerbs und hausgemachter Probleme erstmals einen Jahresfehlbetrag ausgewiesen. Er lag 1999 bei 203,6 Mill. DM, nachdem im Vorjahr noch ein Überschuss von 48,3 Mill. DM erzielt worden war.

dpa/Reuters HAMBURG. Den Umsatzrückgang von 18 % auf 14,4 Mrd. DM (7,36 Mrd. Euro) begründete der Vorstandsvorsitzende der Spar Handels - AG, Arwed Fischer, am Donnerstag in Hamburg mit dem Verkauf von 73 Interspar-Warenhäusern 1998. In diesem Jahr will Spar die operativen Verluste von 346,7 Mill. DM (1999) "mindestens halbieren". Der operative Verlust habe sich auf 346,7 von 81,9 Mill. DM erhöht, teilte Spar weiter mit.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Spar den Angaben zufolge auf Grund weitreichender Umstrukturierungen trotz positiver Entwicklungen erneut mit "Ergebnisbelastungen". In den zur Pressekonferenz ausgelegten Unterlagen waren keine Angaben über die Höhe des erwarteten Verlusts enthalten.

In den ersten fünf Monaten des laufenden Geschäftsjahres habe sich der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,5 % auf 5,1 Mrd. DM verringert, hieß es weiter.

1998 war Spar erstmals in die roten Zahlen geraten und hatte einen Verlust vor Steuern von 304,7 Mill. DM erwirtschaftet. Nur durch den Verkauf der Interspar-Märkte an den amerikanischen Konzern Wal-Mart war ein positiver Jahresüberschuss von 48,3 Mill. DM verbucht worden.

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