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01.02.2002

17:06 Uhr

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Handel zieht positive Zwischenbilanz im Winterschlussverkauf

Der deutsche Einzelhandel hat nach rund einer Woche des zweiwöchigen Winterschlussverkaufs eine überwiegend positive Zwischenbilanz gezogen.

rtr DüSSELDORF. Die Hälfte der befragten Händler habe in der ersten Woche beim Umsatz gegenüber dem Vorjahr zugelegt, teilte der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) am Freitag mit. Am Ende des schlecht gelaufenen Januars habe die Nachfrage deutlich angezogen. Nicht ganz so positiv äußerte sich der Handelsverband BAG in Frankfurt. Die Erwartungen seien in der ersten Woche noch nicht überall erfüllt worden, teilte die BAG mit. Im BAG sind große Versandhäuser, Textilketten und Warenhäuser organisiert. Beide Verbände setzen große Erwartungen auf den Samstag, dem traditionell umsatzstärksten Handelstag im Schlussverkauf.

Im Winterschlussverkauf erzielen die deutschen Händler in der Regel doppelt so hohe Umstätze wie an einem normalen Werktag, aber deutlich weniger als an einem langen Samstag im Weihnachtsgeschäft. Beim Volumen wird nach Auskunft von Branchenkennern in der letzten Woche des Januar und der ersten Februarwoche aber zwei bis drei Mal so viel Ware umgesetzt wie an einem normalen Einkaufstag.

Der Umfrage des HDE zufolge erzielte jeder zweite befragte Händler einen höheren Umsatz als im Vorjahr. Rund 40 % der Handelhäuser hätten das Vorjahresniveau noch nicht erreicht. Drei Viertel der Händler blickten dem Samstag erwartungsvoll entgegen, hieß es beim HDE. In Berlin seien die Geschäfte sogar bis 20 Uhr geöffnet. In der zweiten Schlussverkaufswoche rechneten viele Einzelhändler wegen des milden Wetters, der Winterferien und der Karnevalszeit jedoch mit Umsatzeinbußen.

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