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14.10.2013

09:23 Uhr

22. Weltenergiekongress

Experten aus aller Welt diskutieren Energiethemen

Mehr als 5000 Experten erwartet der Weltenergierat zu seinem Kongress. Am Montag beginnen die Diskussionsrunden. Zu den Themen gehören u nter anderem die erneuerbaren Energien und der wachsende Energiebedarf.

Erneuerbare Energien: In Südkorea wird auch über Lösungen für nachhaltige Energieerzeugung diskutiert. Reuters

Erneuerbare Energien: In Südkorea wird auch über Lösungen für nachhaltige Energieerzeugung diskutiert.

Seoul/TaeguExperten aus aller Welt diskutieren in der neuen Woche in Südkorea über Lösungen der Energiefrage. Der Weltenergierat forderte zum offiziellen Startschuss des 22. Weltenergiekongresses in der südöstlichen Stadt Taegu (Daegu) am Sonntag einen langfristig ausgerichteten Rahmen, um künftige Investitionen im Energiebereich umzusetzen.

„Führungskraft ist nötig, damit wir die dreifache Herausforderung des Energie-Trilemmas angehen können: Erschwinglichkeit, Zugang und umweltschonende nachhaltige Energie für alle“, sagte der Vorsitzende Pierre Gadonneix. Der Weltenergierat ist ein internationales Netzwerk der Energiebranche von Regierungen, der Forschung und Umweltorganisationen.

Mehr als 5000 Experten aus über 100 Ländern erwartet der Weltenergierat als Veranstalter des alle drei Jahre organisierten Kongresses zum Gedankenaustausch in Taegu. Das Motto in diesem Jahr lautet: „Heute die Energie von morgen sichern“ (Securing Tomorrow's Energy Today).

Zu den Themen der Diskussionsrunden, die an diesem Montag beginnen, gehören unter anderem die Zukunft der Kohle- und Atomindustrie, die erneuerbaren Energien und der wachsende Energiebedarf. Zentral soll auch die Frage erörtern werden, wie die Sicherung der Energieversorgung mit dem Klimaschutz unter einen Hut gebracht werden kann und ärmere Menschen an den Strom gelangen, den sie benötigen.

Etwa 50 Minister werden erwartet. Aus der deutschen Energiewirtschaft haben sich unter anderen Eon-Chef Johannes Teyssen sowie Siemens-Vorstand Michael Süß angesagt

Von

dpa

Kommentare (2)

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Frieda

14.10.2013, 09:51 Uhr

"Mehr als 5000 Experten aus über 100 Ländern" - alle 3 Jahre 8-)

M.a.W.: In jedem Land sagen 50 Experten "Ich will auch mit - Seoul ist eine spannende Staat - da wollte ich schon immer mal hin".

Wichtig ? Zu dem Themenkomplex gibt es zahllose nationale und internationale Veranstaltungen.

Würde Kerosion so besteuert werden wie Heizöl/Benzin, dann würden die Ausgaben für Forschung/Wissenschaft/Bildung explodieren.

corax

14.10.2013, 18:29 Uhr

"[...] dreifache Herausforderung des Energie-Trilemmas [...]: Erschwinglichkeit, Zugang und umweltschonende nachhaltige Energie für alle". Herr Gadonneix, "für alle" ist ebenfalls eine Herausforderung, also zusamenn vier oder ein "Tetralemma". Das ist keine Erbsenzählerei sondern eine Grundlage für eine sinnvolle Zieldefinition. Die deutsche Energiewende und andere Fördermodelle für Erneuerbare funktionieren z.b. nur in sehr reichen Ländern, sind auch auf mittlere Sicht nicht wirtschaftlich und damit für Entwicklungsländer untauglich.

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