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01.08.2013

12:39 Uhr

Bitte zahlen!

Stromrechnung an eine Straßenlaterne

Automatisch generiertes Mahnschreiben: In Neuseeland wurde eine Straßenlaterne dazu aufgefordert, ihre Energierechnung endlich zu bezahlen. Mittlerweile ist sich die Stromfirma sicher: In der Laterne wohnt wohl niemand.

Straßenlaterne bei Nacht: Eine Stromfirma in Neuseeland irrte sich mit dem Rechnungsadressaten. Reuters

Straßenlaterne bei Nacht: Eine Stromfirma in Neuseeland irrte sich mit dem Rechnungsadressaten.

WellingtonEin Stromanbieter hat einer Straßenlaterne in Neuseeland eine Mahnung geschickt und mit dem Abdrehen des Stroms gedroht, falls die Rechnung nicht bezahlt wird. Der Brief wurde nach Angaben des Unternehmen Meridian Energy von einem Computerprogramm automatisch generiert, berichtete die Zeitung „Taranaki Daily News“ am Donnerstag.

Der Brief war adressiert an: „Bewohner, 771800 Straßenlaternen, 9 Shearer Drive, Oakura“. Der Mann der in der kleinen Ortschaft Oakura im Shearer Drive Nummer 9 wohnt, fand den Brief in seinem Briefkasten. Er bezieht seinen Strom aber von einer anderen Firma.

„Ich bin zu der Straßenlaterne gegangen und habe angeklopft, aber es hat niemand aufgemacht“, berichtete er der Zeitung amüsiert. Meridian Energy nahm die Sache auch auf die leichte Schulter. Das Unternehmen sei sich inzwischen ziemlich sicher, dass niemand in der Laterne wohnte, sagte ein Sprecher der Zeitung: „Wir hoffen es jedenfalls nicht, es wäre ja ziemlich zugig dort.“

Von

dpa

Kommentare (1)

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Holli44

01.08.2013, 17:32 Uhr

Der Aufzug in unserer Eigentumsanlage erhält auch eine Rechnung. Wegen der Abrechnung der Aufzugskosten.

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