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22.11.2013

06:00 Uhr

Börse

Wer hat die meisten Privatanleger?

Aktien gehören meistens Großinvestoren oder Unternehmen. Aber auch Privatpersonen kaufen Wertpapiere. Das deutsche Unternehmen mit den meisten Privatanlegern dürfte viele davon aber bitterlich enttäuscht haben.

An der Deutschen Börse handeln auch Privatanleger. dpa

An der Deutschen Börse handeln auch Privatanleger.

Die Deutsche Telekom und der deutsche Anleger – eine unheilvolle Ehe. Beim Börsengang 1996 interessierten sich so viele für die neue Aktie wie noch bei keinem Konzern zuvor. Nach holprigem Start wurden die vielen Erstzeichner belohnt, der Kurs kletterte bis zum Jahr 2000 von 14 auf 104 Euro. Dann aber stürzte er bis auf knapp acht Euro ab.

Doch die Anleger bleiben ihr treu: Rund 1,8 Millionen Privatanleger haben die Telekom heute in ihrem Depot. Die zweitmeisten Aktionäre zählt Daimler mit einer Million, Siemens folgt mit 740 000. Zwar trennen die Unternehmen nicht ausdrücklich zwischen deutschen und ausländischen Kleinanlegern. Doch in den Firmenzentralen und unter Analysten gilt es als sicher, dass mehr als 90 Prozent aller Kleinanleger ihren Wohnsitz in Deutschland haben.

Dennoch: Die Mehrheit des Kapitals deutscher Konzerne halten Ausländer. Sie engagieren sich über Pensionskassen, Hedge- und Investmentfonds an den deutschen Firmen.
Den T-Aktionären bleibt ein Trost: Innerhalb eines Jahres liegt ihre Aktie 35 Prozent im Plus. An der Börse werden die spät Gekommenen nicht immer bestraft.

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