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14.08.2013

16:13 Uhr

Bundesumweltminister Altmaier

Braunkohle bleibt noch sehr lange unverzichtbar

Man müsse erneuerbare und konventionelle Energieträger vernünftig integrieren, so der Bundesumweltminister. Denn für eine stabile Stromversorgung bleibt etwa die Braunkohle noch für lange Zeit unverzichtbar.

Bundesumweltminister Peter Altmaier: Die Bedeutung der Braunkohle bleibt noch lange hoch. dpa

Bundesumweltminister Peter Altmaier: Die Bedeutung der Braunkohle bleibt noch lange hoch.

ZeitzTrotz der Energiewende werden nach Ansicht von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) fossile Energieträger für eine stabile Stromversorgung noch viele Jahrzehnte benötigt.

Es gehe um eine vernünftige Integration erneuerbarer und konventioneller Energieträger, sagte er am Mittwoch bei einem Besuch der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft (Mibrag) in Zeitz südlich von Leipzig. Konventionelle Energieträger wie die Braunkohle müssten jedoch effizient und umweltverträglich zur Stromerzeugung eingesetzt werden.

„Der Anteil der erneuerbaren Energien in Deutschland liegt derzeit bei etwa 23 Prozent“, sagte Altmaier. Dieser werde kontinuierlich jedes Jahr steigen: bis 2020 auf etwa 35 bis 40 Prozent, bis 2050 auf rund 80 Prozent.

Notwendig sei dabei ein konsequenter Ausbau der Stromleitungsnetze. „Man kann nicht jedes Windrad mit Blumengirlanden begrüßen und sich bei jedem Leitungsprojekt in die Büsche schlagen“, sagte der Minister im Hinblick auf den teils schleppenden Ausbau der Netze.

Von

dpa

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