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23.01.2014

06:00 Uhr

CO2-freundlich zur Arbeit

„Autobahnen“ für Radfahrer

Eine kreuzungsfreie Strecke nur für Fahrräder und E-Bikes: Das dürfte der Traum eines jeden Zweiradnutzers sein. Die Überlegung lohnt sich nicht nur aus klimapolitischer Sicht.

Zukunftswunsch „Fahrradbahn“: Die Attraktivität mittlerer Distanzen dürfte steigen. dpa

Zukunftswunsch „Fahrradbahn“: Die Attraktivität mittlerer Distanzen dürfte steigen.

J. Decker, 43, aus Ludwigsburg

Mein Wunsch für die Zukunft sind kreuzungsfreie „Autobahnen“ für Fahrräder und E-Bikes. Statt durch die Stadt zu radeln, wäre eine spezielle Strecke nur für Fahrradfahrer sehr hilfreich. Am besten sollte ein solcher Weg überdacht sein und einen Seitenschutz haben oder ähnliches, um vor Wind und Wetter zu schützen.

Die Vorteile sind immens: Die Investitionskosten für „Fahrradbahnen“ dürften um ein vielfaches niedriger liegen als für Autobahnen. Außerdem steigert ein spezieller Fahrradweg sicherlich die Attraktivität mittlerer Distanzen: Wer etwa zur Arbeit täglich zehn bis 40 Kilometer zurücklegen muss, greift dann vielleicht häufiger zum Zweirad.

Auch aus klimapolitischer Sicht lohnt sich die Überlegung: Die Energieeffizienz von einem E-Bike ist um ein vielfaches besser als die eines E-Autos – wegen des Gewichts.

Statt Elektrofahrzeuge zu subventionieren, wäre es folglich sinnvoller, das staatliche Geld in CO2-freundlichere Fahrradstrecken zu investieren.

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