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23.12.2013

10:12 Uhr

DAK

Mehr Herzinfarkte an Heiligabend

Von wegen schöne Bescherung: An Weihnachten erleiden durchschnittlich ein Drittel mehr Menschen einen Herzinfarkt. Besonders Männer sind betroffen. Die Ursache: Stress.

Rettungseinsatz am Heiligen Abend: Sanitäter und Notärzte behandeln an den Weihnachtstagen vor allem Herzinfarkt-Patienten. dpa

Rettungseinsatz am Heiligen Abend: Sanitäter und Notärzte behandeln an den Weihnachtstagen vor allem Herzinfarkt-Patienten.

HamburgHerzinfarkt an Heiligabend: An den Weihnachtstagen kommt nach Krankenkassen-Daten ein Drittel mehr Menschen mit dieser Diagnose in eine Klinik als im Jahresschnitt. „Das Fest der Liebe schlägt buchstäblich aufs Herz“, teilte die DAK-Gesundheit in Hamburg mit. Vor allem Männer sind betroffen. Als Ursache für die Herzinfarkt-Häufung vermutet die Krankenkasse privaten und beruflichen Stress rund um die Weihnachtszeit.

Für die Untersuchung verglich die Kasse Krankenhaus-Daten ihrer Versicherten der vergangenen vier Jahre. Zwischen 2009 und 2012 gab es demnach an Heiligabend und am ersten Weihnachtsfeiertag im Schnitt jeweils 40 Klinikeinweisungen in Deutschland wegen Herzinfarkt. Zum Vergleich: Sonst werden der Kasse, die nach eigenen Angaben einen Marktanteil von rund zehn Prozent hat, durchschnittlich 30 Einweisungen pro Tag gemeldet.

„Es kann immer mal Abweichungen vom Durchschnitt geben“, sagte Peter Rowohlt von der DAK-Gesundheit. „Die Häufung zu Weihnachten in allen vier aufeinanderfolgenden Jahren ist aber sehr auffällig.“ Der 24. Dezember scheint vor allem der Gesundheit von Männern zu schaden: „Mehr als 60 Prozent der Herzinfarkte am Heiligabend gehen regelmäßig auf ihr Konto.“

Stress ist den Angaben zufolge Infarktursache Nummer eins. Geschenke besorgen, Termine unter einen Hut bekommen, Erwartungen von Familie und Freunden erfüllen - all das setze viele rund um Weihnachten unter Druck. Hinzu komme noch der berufliche Stress.

Was ist Ihrer Meinung nach der größte gesundheitliche Risikofaktor?

Langfristige Ursachen für Herzprobleme müssten aber ebenfalls beachtet werden, empfahl die Kasse. Der beste Schutz vor einem Herzinfarkt seien Sport, eine abwechslungsreiche Ernährung mit wenig Fleisch, Alkohol in Maßen und der Verzicht auf Zigaretten.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren auch 2012 die häufigste Todesursache in Deutschland. Nach Darstellung des Statistischen Bundesamts wurden 40,2 Prozent aller Sterbefälle davon verursacht. Eine der häufigsten Diagnosen in diesem Bereich ist der Herzinfarkt. Daran starben im vergangenen Jahr bundesweit insgesamt 55 425 Menschen, 56 Prozent von ihnen waren Männer.

Von

dpa

Kommentare (1)

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karma

23.12.2013, 10:59 Uhr

Liebes HB, das stimmt aber so nicht.

Herzinfarkt entsteht durch eine Fehlernährung über einen längeren Zeitraum.
- Fleisch
- (Rüben-) Zucker haltiges Essen im Übermaß, wie Kuchen, Torten usw.
- Backwaren, wie Brot, Brötchen
- Alkohol im Übermaß

Und das alles ohne die ausgleichenden, basischen Nahrungsmittel.

Herzinfarkt passiert, weil der Säure-Überschuss in Form von abgelagerten Fettsäuren in den Adern zu einer Verengung führt und schließlich sind die Adern so eng, dass schon das kleinste Blutgerinnsel zum „Herzinfarkt“ führt. Stress kann dann zwar der letzte Auslöser sein, aber die Ursache ist IMMER, dass Menschen sich falsch ernähren.

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