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28.08.2013

10:26 Uhr

Deutsche Krankenhäuser

Zahl der Klinikbetten sinkt weiter

Weniger Klinikbetten, mehr Patienten: So hat sich von 2011 auf 2012 die Lage in deutschen Krankenhäusern verändert. Auf der anderen Seite wurde das Personal aufgestockt, so das Statistische Bundesamt.

Statistik zu deutschen Krankenhäusern: Im letzten Jahr wurden rund 18,6 Millionen Patienten stationär behandelt. dpa

Statistik zu deutschen Krankenhäusern: Im letzten Jahr wurden rund 18,6 Millionen Patienten stationär behandelt.

WiesbadenDie Zahl der Krankenhausbetten in Deutschland sinkt weiter, es werden aber mehr Patienten behandelt. Rund 501.000 Betten standen im vergangenen Jahr zur Verfügung, etwa 500 weniger als im Jahr zuvor. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, wurden 2012 rund 18,6 Millionen Patienten stationär behandelt, 1,5 Prozent mehr als 2011. Das Personal wurde aufgestockt: Rund 852.000 Klinikmitarbeiter versorgten die Patienten - im ärztlichen Dienst wuchs die Zahl der Beschäftigten um 2,7 Prozent auf 143.000, die Zahl der übrigen Mitarbeiter erhöhte sich um 3,3 Prozent.

Die Zahl der Kliniken sank auf 2017 (2011: 2045) - die Zahl sage allerdings nichts darüber aus, ob der Rückgang durch Schließung oder Fusionen begründet ist, erläuterte eine Sprecherin.

Bei der Bettenzahl setze sich der Trend der vergangenen zwei Jahrzehnte fort: 1991 habe es in Deutschland noch knapp 666.000 Krankenhausbetten gegeben.

Von

dpa

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