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26.07.2013

06:00 Uhr

Eigenkapitalhilfen

Wie viel Steuergeld steckt in Deutschlands Banken?

Deutsche Steuerzahler haben in der heimischen Bankenbranche noch immer enorm viel Geld im Feuer. Das Engagement durch den Bankenrettungsfonds Soffin wird für sie zum hochriskanten Geschäft.

Die Commerzbank-Zentrale in Frankfurt: 5,1 Milliarden Euro an Eigenkapitalhilfen liegen hier noch. dpa

Die Commerzbank-Zentrale in Frankfurt: 5,1 Milliarden Euro an Eigenkapitalhilfen liegen hier noch.

Deutsche Steuerzahler sind im Jahre sechs der Finanzkrise immer noch mit 18,2  Milliarden Euro in heimische Banken investiert. Das geht aus den jüngsten Zahlen des Bankenrettungsfonds Soffin  hervor. Der größte Anteil der noch ausgereichten Gelder sind rund 17,1 Milliarden Euro Eigenkapitalhilfen.

Diese verteilen sich auf Hypo Real Estate (9,8 Milliarden Euro), Commerzbank (5,1 Milliarden Euro), die WestLB-Nachfolgerin Portigon (zwei Milliarden Euro) und den Wiesbadener Immobilienfinanzierer Aareal Bank (300 Millionen Euro). Die Düsseldorfer Hypothekenbank nutzt einen Garantierahmen von 1,1 Milliarden Euro.

Das Engagement des Steuerzahlers ist hochriskant: Seit seiner Gründung im Zuge der Finanzkrise Ende Oktober 2008 bis zum Abschluss des vergangenen Jahres häufte der Soffin 21,5 Milliarden Euro Verlust an. Eine Endabrechnung wird erst in einigen Jahren möglich sein, wenn alle Geschäfte abgeschlossen sind.

Kommentare (1)

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26.07.2013, 08:37 Uhr

Ist doch schön zu wissen, dass sich die Geschäftsleitung der Commerzbank eine saftige Gehaltserhöhung mit Zustimmung von Schäuble gönnte. Ich doch schön zu wissen,dass sich die Commerzbank wieder einmal verzockt hat, siehe Detroit.

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