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18.09.2013

07:29 Uhr

Elektrofahrzeug

BMW i3 startet in die Serienproduktion

Startschuss für das Vorzeigeprojekt von BMW: Ab Mittwoch rollen die Produktionsbänder für den i3. Die Fertigung des Elektrofahrzeuges soll deutlich schneller gehen als bei bisherigen Modellen. Doch Risiken bleiben.

Elektroflitzer

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Leipzig/MünchenDer Münchner Autohersteller BMW läutet an diesem Mittwoch in Sachsen eine neue Epoche ein. Dann beginnt im Leipziger Werk die Produktion des i3, des ersten elektrischen BMW in Großserie. Zum Produktionsstart hat sich Politik-Prominenz angesagt, unter anderem Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) wird erwartet.

BMW hat das Leipziger Werk für die Elektro-Serienproduktion erheblich ausgebaut. Rund 400 Millionen Euro steckte der Autobauer nach eigenen Angaben in die Werkserweiterung.

Der BMW i3 feierte auf der Messe IAA seine Publikumspremiere. Zum Jahreswechsel soll der Wagen zu einem Preis ab 34.950 Euro in den Handel kommen.

Basis des Erfolgs für den kleinen Elektroflitzer soll der Wunderstoff Karbon sein. Die gesamte Außenhaut des i3 ist aus der ultraharten Kohlefaser gefertigt und macht ihn zum Leichtgeweicht: Mit 1200 Kilo ist er gut 300 Kilo leichter als vergleichbare Modelle. Das Problem: Bisher ist Karbon noch teuer und nicht leicht zu verarbeiten. BMW will es trotzdem schaffen, das Material auch in Serie profitabel einzusetzen. Gelingt das, hätte der Konzern auf Jahre einen Wettbewerbsvorsprung im Leichtbau.

Die Produktionszeit des i3 liegt nach den ersten Erfahrungen deutlich unter der bisheriger Serienmodelle. Das liegt auch daran, dass sich Karbon deutlich leichter lackieren lässt und nur geklebt statt geschweißt werden muss. Der angepeilte Profit soll zwischen acht und zehn Prozent liegen.

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Doch es bleibt auch beim Karbon ein Risiko: Durch die geringe Verbreitung ist das Verhalten des Stoffs im täglichen Autoverkehr wenig erprobt, auch wenn BMW viele Erkenntnisse der Unfallforschung bei der Entwicklung berücksichtigt hat. Anders als Blech oder Aluminium splittert das Material bei Unfällen. Kleine Ausbesserungen sind nicht möglich, meist muss das gesamte Bauteil ausgewechselt werden. Aber das soll immerhin leichter gehen als bei bisherigen Serienmodellen.

Die Münchner setzen mit dem i3 auf eine rasant steigende Nachfrage nach Elektroautos in den nächsten Jahren. Risikolos ist die E-Strategie nicht. Bislang hält sich die Begeisterung der deutschen Auto-Käufer für Elektrofahrzeuge in Grenzen. Nach Zahlen des Automobilexperten Ferdinand Dudenhöffer wurden im ersten Halbjahr 2013 nicht einmal 2500 Elektroautos neu zugelassen.

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Kommentare (2)

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bep

18.09.2013, 08:11 Uhr

"Die gesamte Außenhaut des i3 ist aus der ultraharten Kohlefaser gefertigt und macht ihn zum Leichtgeweicht."
-- so ein Quatsch, schlecht recherchiert.

Cla

18.09.2013, 10:36 Uhr

Endlich!!!
Das hat hat ja gadauert, bist sich auch in diesem Land dieser Welt ein Elektroauto entsteht. photovoltaik wird die Batterie laden und für extreme Langstrecken gibts ja noch die Autovermietung.

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