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02.05.2014

14:10 Uhr

Energy Awards

Letzte Chance für Deutschlands Energie-Visionäre

Deutschland braucht neue Ideen – ganz besonders, wenn es um die Energiewende geht. Im Rahmen der Energy Awards werden dafür innovative Projekte gesucht. Noch bis Montag können sich Unternehmen bewerben.

Die Verleihung der Energy Awards 2013: Auch in diesem Jahr werden wieder Visionäre gesucht.

Die Verleihung der Energy Awards 2013: Auch in diesem Jahr werden wieder Visionäre gesucht.

Deutschlands Energie-Visionäre müssen sich beeilen. Bis einschließlich kommenden Montag läuft noch die Bewerbungsfrist für die diesjährigen Energy Awards. Die Preise, die zum zweiten Mal vergeben werden, widmen sich in fünf Kategorien den Ideen und Menschen, die die Energiewende zum Erfolg machen.

Junge Unternehmer, deren Produkte oder Dienstleistungen zur Energiewende passen, können sich für das „Energie-Startup des Jahres“ bewerben. Beim „Energiehaus des Jahres“ haben auch Privatpersonen eine Chance, wenn sie ein richtungsweisendes Energiekonzept verwirklicht haben. In beiden Kategorien erhält der Gewinner zusätzlich zum Award noch 10.000 Euro.

Mit dem Preis „Gewerbliche Anlage des Jahres“ werden dagegen etablierte Unternehmen prämiert, die energieeffizient arbeiten. Das „Fortbewegungsmittel des Jahres“ kann ein innovatives Fahrzeug, aber auch ein Mobilitätskonzept sein.

Erstmals wird auch das „Stadtwerk des Jahres“ gesucht. Mit der neuen Kategorie wird der besondere Beitrag der Kommunalversorger zur Energiewende gewürdigt, weil die Energieversorgung nicht nur grüner, sondern auch dezentraler werden soll.

Die Energy Awards werden von der Energy Academy vergeben, einem Thinktank, dem mehr als 100 Experten angehören. Sie decken das ganze Spektrum der Energiewirtschaft ab - Architekten, Bauingenieure, Journalisten und Professoren sind ebenso Mitglied wie Energie-Händler, Gebäudetechnik-Experten, Kraftwerk- und Heizkesselspezialisten, Manager oder Politiker.

Die Energy Academy wurde vom Handelsblatt und General Electric initiiert. In diesem Jahr werden sie von der Beratungsgesellschaft Bearing-Point, der Deutschen Telekom und EDF Deutschland als Sponsoren unterstützt. Medienpartner sind der Energieinformationsdienst Energate, das Magazin Bellevue & More und der Fernsehsender NTV.

Energy Awards: Energie speichern für die Zukunft

Energy Awards

Energie speichern für die Zukunft

Die Firma Etogas verwandelt Wind- und Sonnenkraft in Kraftstoff. 

Im Sommer wird der Vorstand der Energy Academy eine Vorauswahl treffen, gewählt werden die Preisträger dann von den Mitgliedern des Thinktanks. Verliehen werden die Preise im Oktober.

Interessenten finden die genauen Teilnahmebedingungen im Internet.

Kommentare (4)

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02.05.2014, 11:10 Uhr

Wir brauchen endlich neue Ideen, wie der Strompreis endlich um 1000% gesenkt werden kann! Strafzahlung von den Politikern, die die Energiekosten explodieren lassen, nur um die Einahmen der Politiker zu steigern!

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02.05.2014, 14:28 Uhr

Die Energiewende (Erneuerbare Energien) waren und sind von vornherein zum wirtschaftlichen Scheitern verurteilt.
Das hat die "grüne-Öko" Politik auch gewusst! Deswegen wurden auf politischen (marktfremden) Weg ein Subventions-Abgabenzwangsgesetz namens EEG (Erneuerbares Energie Gesetz) erlassen.
Auf Basis eines solchen perfiden Abzockergesetz (EEG) lässt sich kein marktwirtschaftliches Endprodukt herbeizaubern.
Der Markt MUSS frei über die richtige Energieerzeugungsform entscheiden und nicht per politischer grüner Ideologie via EEG (Subventions-Abgabenzwangsgesetz) dazu gebracht werden.
Die Energiewende per EEG bedeutet nichts anderes als fortlaufende Subventionszahlungen des deutschen Stromverbraucher/Steuerzahler in die Abzockerbranche der sog. Erneuerbaren Energieerzeuger!
Innovation und Wirtschaftlichkeit = NULL bei den sog. Erneuerbaren Energien Abzocker!

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02.05.2014, 14:54 Uhr

Man bedenke, dass wir erst am Anfang der Energiewende sind und schon jetzt gigatische Summen (zweistelliger Milliardenbetrag pro Jahr) ausgeben. Noch kommt aber der entscheidende Nachteil der Erneuerbaren kaum zum Tragen: Die nicht steuerbare Produktionsmenge wird bisher durch konventionelle Kraftwerke ausgeglichen. Also brauchen wir BILLIGE Stromspeicher.

Wer sich heute eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher anschaffen will, muss mit mehr als 3000 EUR pro kWh Speicherkapazität rechnen. Wollte man damit nur einen Tagesverbrauch Strom für Deuschland speichern (1.6 TWh), bräuchte man etwa 5 Billionen EUR. Zum Vergleich: unsere Staatsverschuldung beträgt 2 Billionen EUR. Mit anderen Worten, selbst eine Preisreduktion bei Batterien um 90% wäre noch viel zu teuer (und beim besten Willen nicht umweltfreundlich).

Also liebe Visionäre, Erfinder und Bastler: her mit dem BILLIGEN und umweltfreundlichen Stromspeicher!

Unmöglich? Dann zur Schadensbegrenzung bitte ganz schnell aus der Energiewende aussteigen!


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