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13.02.2014

17:34 Uhr

Energy Awards

Leuchttürme gesucht

Eine aktuelle Umfrage zeigt die zunehmende Skepsis der Deutschen gegenüber der Energiewende. Gesucht werden Menschen und Ideen, die das Projekt zum Erfolg bringen. Die Energy Awards werden in fünf Kategorien vergeben.

Windrad mit bunten Leuchtfeldern bei Sehnde-Müllingen (Region Hannover): „Wir sind gerade dabei, die breite Unterstützung für die Energiewende zu verlieren“. dpa

Windrad mit bunten Leuchtfeldern bei Sehnde-Müllingen (Region Hannover): „Wir sind gerade dabei, die breite Unterstützung für die Energiewende zu verlieren“.

DüsseldorfDie Energiewende in Deutschland wird zu einem wesentlichen Teil von den Bürgern getragen. Hunderttausende Haushalte produzieren schon auf ihren Dächern Solarstrom, immer mehr Kleinkraftwerke stehen in den Kellern. Das Megaprojekt kann nur funktionieren, wenn es von einer breiten Masse der Bevölkerung getragen wird – aber gerade diese Unterstützung schwindet. Die Skepsis unter den Deutschen wächst.

In einer aktuellen repräsentativen Umfrage fanden nur gut 18 Prozent der Befragten, dass …die Energiewende bislang gut umgesetzt“ wurde. 82 Prozent sind mit der Art und Weise des Umstiegs auf erneuerbare Energien nicht zufrieden.

Besonders eine Sorge treibt die Bürger um: der Anstieg der Strompreise. Fast 75 Prozent der Befragten finden es nicht in Ordnung, dass sich die Stromrechnung durch die Förderung der erneuerbaren Energien zuletzt erhöhte. Im vergangenen Jahr summierte sich die EEG-Umlage, über die die Stromkunden die Energiewende finanzieren, schließlich schon auf mehr als zwanzig Milliarden Euro.

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Die Umfrage wurde von der Energy Academy in Auftrag gegeben. Der Thinktank war im vergangenen Jahr auf Initiative des Handelsblatts und des Technologiekonzerns General Electric gegründet worden, um im Sinne der Energiewende effiziente und umweltgerechte Energien zu fördern. Die Energy Academy führt dazu Experten aus unterschiedlichen Bereichen und Branchen zusammen, damit diese sich über die zentralen Fragen und Herausforderungen der Energiewende austauschen und ihr eigenes Know-how erweitern.

Derzeit weist der Thinktank schon mehr als 100 Mitglieder auf. Darunter sind Architekten, Bauingenieure, Journalisten und Professoren genauso wie Energie-Einkäufer, Energie-Händler, Gebäudetechnik-Experten, Kraftwerk- und Heizkesselspezialisten, Manager oder Politiker. Im Laufe des Jahres soll die Zahl der Mitglieder auf über 200 ansteigen.

„Wir sind gerade dabei, die breite Unterstützung für die Energiewende zu verlieren“, sagte Stephan Reimelt, Chairman der Energy Academy und CEO von GE Energy Germany, „wir müssen in der Bevölkerung wieder mehr Begeisterung für dieses große Projekt erwecken.“

Kommentare (3)

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Nachwuchs

13.02.2014, 18:49 Uhr

Erfolg? Die Strompreise sind auf fast "Null" zu senken da lebenswichtig! Jeder Politiker, der dies verhindert, ist ein Menschenfeind.

HofmannM

14.02.2014, 10:34 Uhr

Es gibt keinen Erfolg bei der Energiewende. Die Energiewende bedeutet wirtschafts- und wohlstandsvernichtung für die deutsche Volkswirtschaft!
Sie werden keinen einzigen Vernunft und Verstand Ingenieuer, Techniker, Kaufmann, Physiker auf diesen Planeten finden, der in der Energiewende etwas fortschrittliches und erstrebenswertes sieht! IM GEGENTEIL!
Nur eine diktatorische Ethikpolitik einer druchgeknallten Bundestagsregierung kann auf diesen Schwachsinn einer Energiewende und Kernkraftwerksausstieg kommen!
Mit der Energiewende/Kernkraftausstieg/Energieeinsparparolen/CO2-Erwärmungsmärchen hat die Vernunft und der Verstand endgültig die deutsche Bundes-Landes und Kommunalpolitik verlassen!

meineid--erika

14.02.2014, 10:49 Uhr

Meineid-Erika hat uns über Jahre belogen, wenn es um das Klima ging. Wir leben in einer Eiszeit, die langsam beendet wird, und diese Frau, samt ihren grünen Hasspredigern erzählt uns eins von Klima Katastrophe.

Muss man sich da wundern, wenn das Volk keinen Bock mehr hat, dass man es wegen den wahren Ursachen der Klima-Normalisierung belügt und ausnimmt?

Sie schwört einen Meineid nach dem anderen, aber wir sollen nur immer zahlen.

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