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05.06.2014

06:00 Uhr

Erfindung gegen Straßenlärm

Ein Schallschlucker für den Balkon

Viele Wohnungen und Häuser liegen an stark befahrenen Straßen. Die Bewohner haben so eine ständige Lärmbelastung, vor allem bei offenen Fenstern oder auf dem Balkon. Ein Gerät, das den Schall dämpft, kann helfen.

Straßenlärm in der Stadt: Die Geräuschbelastung könnte durch Schallschlucker gesenkt werden. dpa

Straßenlärm in der Stadt: Die Geräuschbelastung könnte durch Schallschlucker gesenkt werden.

Ursula Shoemake (51), Bad Soden/Taunus

Viele Anwohner belebter Straßen leiden unter einem ständigen Geräuschpegel. So auch ich. Ich würde mir deshalb eine Erfindung wünschen, die Straßenlärm und Motorengeräusche reduziert.

Das könnte ein spezieller Straßenbelag sein, der einen Teil der Geräusche schluckt. Noch besser wäre aber eine Erfindung, die die Anwohner unabhängig von ihrer Stadt oder Gemeinde macht: Ich denke dabei an ein Gerät, das man sich einfach auf den Balkon stellen kann oder ans Fensterbrett schrauben kann. Dieses Gerät müsste den Schallpegel vom Haus weglenken oder ihn neutralisieren. Es müsste einfach zu installieren sein. Etwa wie eine Fernsehantenne. Es könnte auch aussehen wie ein Sonnenschirm, den man aufspannt. Nur eben gegen Lärm.

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Viele Häuser und Grundstücke würden aufgewertet werden: Die Bewohner könnten auch bei geöffnetem Fenster ungestört schlafen oder auch an einer belebten Straße das Frühstück auf dem Balkon genießen.

Das Lebensgefühl würde steigen, Stress reduziert werden. Vielleicht könnte die Anschaffung eines solchen Geräts sogar von den Krankenkassen bezuschusst werden. Denn in letzter Zeit gibt es immer mehr Studien über den negativen Effekt von Lärm auf die Gesundheit.

Haben Sie auch eine Idee, eine Erfindung, eine Vision für die Zukunft? Teilen Sie sie uns mit unter der E-Mail-Adresse erfindung@handelsblatt.com.

Kommentare (3)

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05.06.2014, 08:15 Uhr

Eine tolle Idee,
für Sennheiser, Bose und Co ein aktives Suround-Sound-Geräuschminderungssystem zu entwickeln. Leider eine Übergangstechnologie, denn wenn die Autos elektrifiziert sind wird sie überflüssig, könnte aber dann sicher an anderer Stelle einer Anschlussverwendung (Einflugschneisen ...) finden. Vermutlich ist die Zielgruppe weniger geeignet das Kapital für Forschung und Entwicklung zu tragen. Ausweg Crowdfunding? Finden Sie einen verrückten Hochschulprofessor, eine Patenschaft mit einem Sozialen-Netzwerk-Riesen und erfinden Sie das Soziale-Crowdfunding. Meine Unterstützung haben Sie schon!

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05.06.2014, 08:46 Uhr

Antischall funktioniert nur im Innenbereich (Beispiel Autoinnenraum). Am besten Schall bei der Entstehung dämmen: Elektromotoren oder dämmenden Schaum um den Motor, geräuscharme Reifen, maximal 50 km/h in der Stadt, grüne Wellen einrichten. Keine Motorräder und Sportwagen in Innenstädten. Schärfere Geräuschemissionsgrenzwerte für Sportwagen und Motorräder. Hier steht Ihr Wunsch nach Ruhe den Wünschen der Käufer solcher Fahrzeuge entgegen. Insgesamt stelle ich fest, dass kaum jemand in der Gesellschaft bereit ist, freiwillig zugunsten anderer auf etwas zu verzichten. Grundlegendes Problem.

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05.06.2014, 11:27 Uhr

Die meisten Geräusche entstehen inzwichen nicht von Motoren, sondern von den Reifen bzw vom Asphalt. Letzteren gibt es bereits als Flüsterasphalt, aber alles, was nicht der Bürger direkt bezahlen muss, wird eben nicht durchgeführt (Neustes Beispiel: Abwasserrohre im privaten Bereich müssen überprüft werden, nicht aber im städtischen Bereich).

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