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04.10.2013

13:35 Uhr

Fachtagung

Neue Wege gegen Fettleibigkeit

Mehr als jeder zweite Deutsche ist übergewichtig, jeder vierte sogar in extremen Ausmaßen. Am Freitag stellen Experten neue Therapie- und Diagnosemöglichkeiten zum Thema Adipositas vor.

Übergewichtige Frauen am Strand: Experten erläutern neue Adipositas-Therapien in Hannover. dpa

Übergewichtige Frauen am Strand: Experten erläutern neue Adipositas-Therapien in Hannover.

HannoverAdipositas-Experten informieren am Freitag in Hannover über neue Diagnosen und Therapien zum Thema Fettleibigkeit. Mehr als 300 Experten tauschen sich bei der Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft bis zum Samstag über extremes Übergewicht aus.

In Deutschland leiden vermehrt Männer und junge Erwachsene unter extremem Übergewicht. „Insgesamt ist fast ein Viertel der deutschen Bevölkerung adipös“, sagte die Kongresspräsidentin der Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft, Prof. Martina de Zwaan. Die Krankheit bringe medizinische und psychologische Probleme mit sich. Von Adipositas spricht man ab einem Body Mass Index (BMI) von 30. Bei einer Größe von 1,70 Meter wären das 86,5 Kilogramm.

Nach Angaben der Gesellschaft sind mehr als die Hälfte aller Deutschen zu schwer, mehr als jeder vierte leidet sogar an extremen Übergewicht. Auch unter Kindern und Jugendlichen sei Fettleibigkeit weit verbreitet: 15 Prozent der Drei- bis 17-Jährigen oder 1,9 Millionen Kinder und Jugendliche seien in Deutschland bereits übergewichtig.

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Immer öfter wird krankhafte Fettleibigkeit operativ bekämpft. Mit Magenbändern oder -verkleinerungen soll den Patienten das Abnehmen erleichtert werden. Rund 2,5 Millionen Menschen in Deutschland hätten Schätzungen zufolge ein „operationswürdiges Gewicht“, berichtet der chirurgische Leiter des Adipositaszentrums des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, Oliver Mann. Die Zahl der Übergewichtigen steige derzeit zwar nicht wesentlich, der Anteil der krankhaft Übergewichtigen allerdings nehme dramatisch zu. Der Grund sei unsere Lebensweise: Wir essen zu viel und bewegen uns zu wenig. „Wenn wir so weitermachen, ersticken wir an unserem Fett.“

Von

dpa

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

05.10.2013, 11:59 Uhr

"Der Grund sei unsere Lebensweise: Wir essen zu viel und bewegen uns zu wenig. „Wenn wir so weitermachen, ersticken wir an unserem Fett.“"
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Tja, womit die Lösung vorgezeichnet ist: FDH (Friß die Hälfte), weniger Fernsehsessel mit Chips und Bier, entschieden mehr Bewegung, und zwar nicht einmal die Woche die Nordic Walking Stöcke 10 Minuten demonstrativ spazierentragen, sondern *richtig* bewegen!
Kleiner Anhaltspunkt: Ich laufe im Jahr mit meinen Hunden ungefähr 5000 km...

Account gelöscht!

05.10.2013, 16:53 Uhr

In meinen Augen hilft nur Sport + gesunde Ernährung. Vor 100 Jahren gab es auch kaum Fette. Ausser vielleicht den König, weil der genug zu futtern hatte. Und bewegen musste man sich früher auch noch.

Manchmal stelle ich mir vor, wie in Zombie Filmen Fette von anderen Zombies gejagt werden. Weil sie so fett sind, können sie nicht schnell genug laufen. Deswegen werden sie gefressen. Die Schlanken dagegen überleben. Das nennt sich dann natürliche Auslese. ;-)

VG
Marvel

trottellumme

05.10.2013, 19:46 Uhr

Oh, da gibt es sehr einfache Mittel, sich mehr zu bewegen:

1. Fernseher abschaffen,
2. Auto abschaffen
3. Falls man in einer etagenwohnung wohnt, dort einziehen, wo es keinen aufzug gibt.

Ich habe auf die Tour , ohne Fitnesscenter, mein Gewicht von vor zwanzig Jahren beibehalten koennen, u das nach Schwangerschaft !

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