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08.08.2013

14:36 Uhr

Fastenmonat

Muslime feiern Ende des Ramadans

Rund 1,5 Milliarden Muslime zelebrieren weltweit das Ende des Fastenmonats Ramadan. In Indonesien sorgen mehr als 140.000 Polizisten für die Sicherheit im öffentlichen Leben. Und auch andernorts ist die Lage angespannt.

Muslime im indonesischen Sultanat Yogyakarta bei ihrem Morgengebet: Weltweit feiern rund 1,5 Milliarden Menschen das Ende des Ramadans. ap

Muslime im indonesischen Sultanat Yogyakarta bei ihrem Morgengebet: Weltweit feiern rund 1,5 Milliarden Menschen das Ende des Ramadans.

Kairo/Istanbul/Jakarta/BerlinZum Ende des Fastenmonats Ramadan hat für Muslime weltweit das dreitägige Fest Eid al-Fitr (Fest des Fastenbrechens) begonnen. Nach dem Opferfest sind das die wichtigsten Feiertage für rund 1,5 Milliarden Muslime. 30 Tage lang hatten die Fastenden von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang weder gegessen noch getrunken oder geraucht. Das Fest soll nicht zuletzt dazu dienen, Zeit zum Nachdenken zu haben, zu vergeben und Nächstenliebe zu zelebrieren.

Mit Morgengebeten und dem ersten Frühstück seit Wochen haben Gläubige das Fest eingeleitet. In Istanbul herrschte am Donnerstag festliche Ruhe, bevor Familien traditionell mit Geschenken zu Besuchen bei Verwandten aufbrachen. Staatspräsident Abdullah Gül rief zu Versöhnung über politische Gräben hinweg auf, um die Türkei auf dem Weg zu einer Mitgliedschaft in der Europäischen Union voranzubringen.

In mehreren arabischen Ländern wird das Fest dieses Jahr von politischen Krisen überschattet. „Niemand ist in Feiertagsstimmung, selbst in Damaskus nicht, wo das Regime die Kontrolle hat“, sagte eine Revolutionsaktivistin aus Syrien dem Nachrichtensender Al-Arabija.

In Ägypten erhielten die Islamisten, die in ihren Protestlagern in Kairo seit Wochen für die Wiedereinsetzung des entmachteten Präsidenten Mohammed Mursi demonstrieren, Gesellschaft von Unterstützern, die mit ihnen gemeinsam auf der Straße das Gebet zum Ende des Ramadan absolvierten.

Kommentare (1)

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Katholik

08.08.2013, 11:41 Uhr

Der Islam ist DIE kulturelle Herausforderung unserer Zeit. Und es ist offensichtlich, dass die Abwehr des Westens schwach ist, weil er moralisch abgewirtschaftet hat, was sich an einer ganzen Reihe von Indikatoren zeigt: (...)

Was wir brauchen, ist eine grosse theologische Diskussion.

Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

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