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05.03.2014

09:35 Uhr

Fastenzeit für Deutsche

Verzicht auf Alkohol und Süßes

Immer mehr Menschen verzichten für mehrere Wochen gezielt auf bestimmte Dinge. Bei den Deutschen sind das am ehesten Alkohol und Süßigkeiten. Ganz weit oben auf der Liste steht auch der Verzicht auf Fleisch.

Schokolade, Alkohol und Zigaretten: Viele Deutsche wollen die Fastenzeit nutzen. dpa

Schokolade, Alkohol und Zigaretten: Viele Deutsche wollen die Fastenzeit nutzen.

HamburgIn der Fastenzeit verzichten die Deutschen am ehesten auf Alkohol und Süßigkeiten. Rund zwei Drittel könnten einige Wochen ohne diese Genussmittel auskommen, wie eine am Dienstag in Hamburg veröffentlichte Forsa-Umfrage für die DAK-Gesundheit zeigt. Fast jeder Zweite (47 Prozent) würde am ehesten auf Fleisch verzichten und 43 Prozent auf das Rauchen. Nur ein Drittel kann sich hingegen vorstellen, die Finger von Handy, Computer und Internet zu lassen. Jeder fünfte würde hingegen sein Auto stehen lassen.

Insgesamt verzichten immer mehr Menschen in Deutschland für mehrere Wochen gezielt auf bestimmte Genüsse oder Konsumgüter: Knapp 60 Prozent haben laut Umfrage schon mindestens einmal eine persönliche Fastenzeit eingelegt, vor allem Jüngere.

42 Prozent der Befragten haben demnach schon häufiger für mehrere Wochen gefastet. Bei der gleichen Umfrage im Jahr 2012 gaben dies nur 34 Prozent an. Für 29 Prozent der Deutschen kommt das hingegen gar nicht in Frage. Während bei den 18- bis 29-Jährigen nur 18 Prozent das Fasten ablehnen, sind es in der Altersgruppe über 60 Jahre doppelt so viele.

Besonders Frauen halten offenbar viel vom Fasten. Während mehr als jede zweite Frau (54 Prozent) eine Weile bewusst auf Fleisch verzichten würde, sind es bei den Männern nur 40 Prozent. Auch den Verzicht auf Handy und Internet nennen Frauen mit 36 Prozent häufiger als Männer mit 26 Prozent.

Im Vergleich der Bundesländer entpuppt sich Baden-Württemberg als Fasten-Hochburg: Dort halten zwei Drittel einen bewussten Verzicht für mehrere Wochen aus gesundheitlicher Sicht für sinnvoll, während dies im Osten Deutschlands hingegen nur jeder Zweite meint. Befragt wurden im Februar insgesamt 1000 Bürger.

Von

afp

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